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© Ackinderma, sxc.hu

Blick nach innen

Mit F3 USB-Sticks und Flashspeicher prüfen

20.03.2014
USB-Sticks und Flashspeicher gehören heute zum festen Inventar fast jedes mobilen IT-Anwenders. Das kleine Tool F3 beugt Datenverlust vor, der durch Placebo-Speicher und Defekte entsteht.

Sie sind klein, leicht und bieten alltagstaugliche Kapazitäten: USB-Sticks und Flash-Speicherkarten. Doch obwohl sie keine mechanischen Bauteile besitzen und teils sogar in Metallgehäusen stecken, arbeiten sie nicht vollkommen ohne Verschleiß.

Zudem finden Sie auf Online-Plattformen wie Ebay teils zu Dumping-Preisen Flashmedien, die aber durch einen manipulierten Controller mehr Kapazität simulieren, als sie tatsächlich erreichen. Höchst ärgerlich, wenn plötzlich durch Ausfall von Speicherzellen oder Placebo-Speicher wichtige Daten verschwinden oder wenn im Extremfall der Zugriff auf das Medium nicht mehr klappt.

Damit Ihnen so etwas erspart bleibt, brauchen Sie nur zwei Dinge: Linux und das Programm F3. Das testet durch Schreiben und Lesen die Integrität der Speicherzellen von Flashmedien und beugt so unangenehmen Überraschungen vor. Um das Programm zu nutzen, sollten Sie zunächst unbedingt alle wichtigen Daten vom zu testenden Speicher sichern und diesen anschließend leeren.

Auf geht's

Das aus Brasilien stammende Programm finden Sie auf einer schnörkellosen Webseite als Quelltext [1]. Sie laden zunächst das ZIP-Archiv herunter und entpacken es in ein Verzeichnis Ihrer Wahl. Nun wechseln Sie in das neu angelegte Unterverzeichnis f3-2.2 und kompilieren die Software im Terminal mithilfe des Befehls make linux. Erhalten Sie an dieser Stelle die Fehlermeldung Error 127, so installieren Sie zunächst Make und die GCC-Collection aus den Repositories der Distribution nach.

Die Routine generiert die zwei ausführbaren Binaries f3write und f3read. Diese beiden Programme für die Kommandozeile testen die Datenträger durch Lese- und Schreibzugriffe, wobei

...

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