Sabayon Linux 11 KDE

Die Gentoo-basierte Linux-Distribution Sabayon Linux 11 KDE bringt zahlreiche Neuerungen mit. Sie enthält Kernel 3.7 und eine verbesserte Unterstützung für Nvidia-Karten mittels Bumblebee. Beim Desktop haben Sie die Wahl zwischen Gnome 3.6.2, Mate 1.3, Xfce 4.10 und KDE 4.9.5. Ein Update auf 4.10.1 stellt das Projekt bereits in Aussicht. Im Ganzen aktualisierten die Entwickler im Vergleich zum Vorgänger-Release über 14 000 Softwarepakete. Dank des Shim-Bootloaders und eines eigenen Schlüssels lässt sich die Distribution auch auf UEFI-basierten Systemen installieren. Darüber hinaus steht die neue Spieleplattform Steam für Linux bereits in den Repositories zur Installation zur Verfügung. Sabayon folgt dem Rolling-Release-Prinzip und aktualisiert alle Softwarepakete laufend. Wer Sabayon bereits verwendet, muss es also aktuell nicht noch einmal installieren, sondern lediglich das Systemupdate starten. Ferner plant Sabayon, für Distributionseinsteiger und Neuinstallationen zukünftig die "Schnappschüsse" genannten Releases öfter zu veröffentlichen, unter Umständen sogar alle ein bis zwei Monate.

Knoppix 7.1

Nach Klaus Knoppers gewohntem Strickmuster bedient sich auch sein jüngster Zögling Knoppix 7.1 im "Testing"-Zweig von Debian-Version und entspricht damit in weiten Teilen dem Stand des kommenden "Wheezy". Mit Kernel 3.7.7 mit Patches für das Au-FS-Dateisystem-Overlay, dem Cloop-Dekompressor sowie Zusatzmodulen für Atheros-Netzwerkkarten präsentiert es sich softwaretechnisch ganz auf der Höhe der Zeit. Ebenfalls neu dabei sind ExFAT-Support, der File-Carver Scalpel sowie Gddrescue zum Sichern von Partitionen. X.org 1.12.4 sorgt für den grafischen Unterbau, als Oberfläche stehen neben dem Systemstandard LXDE auch KDE 4.8.4 und Gnome 3.4.2 zum Einsatz bereit. Insgesamt bringt die Distribution über 5000 Anwendungen mit. 

Neue Programme

Das Tool Cuttlefish 12.08 automatisiert Funktionen auf dem Rechner und sparen dadurch eine Menge Klicks und Kommandos. Das Programm reagiert auf bestimmte Ereignisse, wie etwa das Einwählen in ein bestimmtes WLAN oder das Trennen des Stromkabels vom Notebook, und führt je nach Definition eine oder mehrere Aktionen aus.

Das Datensicherungsprogramm BackupPC 3.2.1 basiert auf einer Reihe von Perl-Skripten, die Sie über ein Webinterface steuern. Die Software selbst nebst Interface installieren Sie auf einem Linux-Server, der sich mit den zu sichernden Clients im lokalen Netz verbindet, um die zu sichernden Daten von diesen zu holen oder sie wiederherzustellen.

Die Firewall-Distribution IPFire 2.33 Core 66 bietet eine leicht zu administrierende Lösung, um das Heimnetz oder ein kleineres Unternehmen gegen Angriffe von außen abzusichern. Via Webfrontend richten Sie nach der Installation diverse Features ein, wie etwa einen Filterproxy, einen Traffic-Shaper oder ein OpenVPN-Gateway.

Die neue Major-Release der beliebten Office-Suite, LibreOffice 4.0, kommt mit einer ganzen Reihe Neuerungen daher. So unterstützt es mit einem der zahlreichen neu hinzugekommenen Importfilter jetzt auch Visio-Formate sowie Dateien von Microsoft Publisher. Die Interoperabilität mit DOCX- und RTF-Dokumenten wurde erheblich verbessert.

Bei Diodon handelt es sich um einen leistungsfähigen Manager zum Verwalten der Zwischenablage, der mit jeder gängigen GUI kooperiert. Das Tool integriert sich in nahtlos in die Symbolleiste und lässt sich über Plugins erweitern.

Die Software Owncloud 4.5.7 erlaubt das Teilen von Daten zwischen Mobilgeräten, Windows- und Linux-Maschinen, läuft allerdings auf dem eigenen Server und ist damit unabhängig von der Willkür dritter.

Im Zeitalter der Digitalfotografie explodiert die Anzahl der aufgenommenen Bilder regelrecht. In der Unzahl der Aufnahmen später das Richtige wieder zu finden, gleicht bei einem schlecht sortierten Archiv einer Sisyphos-Arbeit. Hier kommt Shotwell 0.13.1 ins Spiel: Die Software übernimmt das Verwalten des Fotoarchivs und macht es dem Fotografen leicht, sich im Chaos der digitalen Bilderflut zu orientieren.

FTP, HTTP, SFTP, SSH, Telnet, ein Tor-Proxy, eine Firewall und ClamAV in eine Linux-Distribution mit nur 30 MByte zu packen: Das ist eine echte Leistung. Genau das vollbringt The SSS 5.0 (The Smallest Server Suite). Wenn Sie einen sehr leichtgewichtigen, aber dennoch flexiblen Linux-Server benötigen, ist The SSS genau das Richtige für Sie.

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