Sendersuche

Um Video-Podcasts aus dem deutschsprachigen Raum zu abonnieren, müssen Sie nun die RSS-Feeds der entsprechenden Fernsehsender in Miro einpflegen. Dazu finden Sie auf den Webseiten der Sender meist einen Hinweis Podcast, der zu einer Liste der Kanäle führt (Abbildung 3). Ein Klick auf einen der Kanäle öffnet ein Fenster mit einer URL, die Sie in die Zwischenablage kopieren.

Abbildung 3: Podcasts lassen sich in Miro schnell und einfach abonnieren.

In Miro fügen Sie nun diesen Kanal hinzu, indem Sie im Menü Seitenleiste den Eintrag Podcast hinzufügen auswählen und die dort angezeigte – aus der Zwischenablage automatisch eingelesene – URL durch einen Klick auf Podcast erstellen bestätigen. Miro zeigt den neuen Kanal nach einer kurzen Ladezeit links im Quellenfenster in der Rubrik Podcasts an. Klicken Sie nun auf den hinzugefügten Kanal, erscheinen im rechten Videofenster die Sendungen der letzten Tage.

Während bei den jeweils aktuellsten Sendungen ein Play-Button das betroffene Video herunterlädt und abspielt, können Sie ältere Dateien durch einen Klick auf die Schaltfläche Herunterladen auf die lokale Festplatte kopieren. Da hier je nach Dauer der Sendung und Podcast-Auflösung erhebliche Datenmengen anfallen können, zeigt Miro zugleich die Dateigröße an. Die spielt vor allem dann eine tragende Rolle, wenn Sie mit einem kontingentierten Datenvolumen vorlieb nehmen müssen, wie meist beim drahtlosen Internet-Zugang über UMTS oder HSPA. Es empfiehlt sich daher, nach Möglichkeit große Datenvolumen nur über eine DSL-Verbindung herunterzuladen, die unbeschränkte Downloads gestattet.

Auf die gleiche Art und Weise können Sie auch Audio-Podcasts von Radiosendern anhören, dauerhaft abonnieren oder auf Ihrer lokalen Festplatte abspeichern.

Ablegen und Löschen

Miro legt die heruntergeladenen Sendungen in Ihrem Home-Verzeichnis unter Videos/Miro ab und zeigt sie in der Auflistung links im Programmfenster in der Rubrik Videos an. Ein Linksklick auf diese Rubrik öffnet im rechten Teil des Fensters eine entsprechende Sendeliste, aus der Sie bequem das gewünschte, lokal gespeicherte Video wählen und ansehen. Miro blendet dann alle Listenelemente im Programmfenster aus und spielt die Datei in Bildschirmbreite ab.

Die aufgezeichneten Sendungen beanspruchen je nach Anzahl und Umfang schnell mehrere GByte Speichervolumen. Gut, dass Miro über eine automatische Löschfunktion verfügt: Die ist auf eine Speicherdauer von sechs Tagen voreingestellt. Über das Menü Datei | Einstellungen | Speicherplatz können Vielseher die Speicherdauer verkürzen, um nicht unnötig viel Speicherplatz zu beanspruchen. Daneben lässt sich auch eine Speicherreserve einstellen, für die Sie den minimal freizuhaltenden Speicherplatz auf dem Laufwerk in GByte definieren. Diese Funktion verhindert Probleme mit anderen Applikationen aufgrund erschöpfter Speicherkapazitäten auf dem Laufwerk.

Auch die Download-Einstellungen für die Podcasts können Sie individuell anpassen. Miro fragt automatisch in regelmäßigen Abständen neue Inhalte im Internet ab und lädt diese automatisch herunter. Zur Verringerung des Download-Volumens kann es nützlich sein, diese Automatik zu deaktivieren. Sie nehmen die entsprechenden Modifikationen im Menü Datei | Einstellungen | Podcasts vor. Dort legen Sie zugleich auch fest, wie viele alte Sendungen pro Podcast Miro maximal lagert. Über die hier definierte Anzahl hinausgehende Dateien löscht das Programm automatisch.

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