Home / LinuxUser / 2013 / 01 / Freie Internet-TV- und Webradio-Player

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Eingedost
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Aufteiler
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.

Überall-TV

Freie Internet-TV- und Webradio-Player

Sendersuche

Um Video-Podcasts aus dem deutschsprachigen Raum zu abonnieren, müssen Sie nun die RSS-Feeds der entsprechenden Fernsehsender in Miro einpflegen. Dazu finden Sie auf den Webseiten der Sender meist einen Hinweis Podcast, der zu einer Liste der Kanäle führt (Abbildung 3). Ein Klick auf einen der Kanäle öffnet ein Fenster mit einer URL, die Sie in die Zwischenablage kopieren.

Abbildung 3

Abbildung 3: Podcasts lassen sich in Miro schnell und einfach abonnieren.

In Miro fügen Sie nun diesen Kanal hinzu, indem Sie im Menü Seitenleiste den Eintrag Podcast hinzufügen auswählen und die dort angezeigte – aus der Zwischenablage automatisch eingelesene – URL durch einen Klick auf Podcast erstellen bestätigen. Miro zeigt den neuen Kanal nach einer kurzen Ladezeit links im Quellenfenster in der Rubrik Podcasts an. Klicken Sie nun auf den hinzugefügten Kanal, erscheinen im rechten Videofenster die Sendungen der letzten Tage.

Während bei den jeweils aktuellsten Sendungen ein Play-Button das betroffene Video herunterlädt und abspielt, können Sie ältere Dateien durch einen Klick auf die Schaltfläche Herunterladen auf die lokale Festplatte kopieren. Da hier je nach Dauer der Sendung und Podcast-Auflösung erhebliche Datenmengen anfallen können, zeigt Miro zugleich die Dateigröße an. Die spielt vor allem dann eine tragende Rolle, wenn Sie mit einem kontingentierten Datenvolumen vorlieb nehmen müssen, wie meist beim drahtlosen Internet-Zugang über UMTS oder HSPA. Es empfiehlt sich daher, nach Möglichkeit große Datenvolumen nur über eine DSL-Verbindung herunterzuladen, die unbeschränkte Downloads gestattet.

Auf die gleiche Art und Weise können Sie auch Audio-Podcasts von Radiosendern anhören, dauerhaft abonnieren oder auf Ihrer lokalen Festplatte abspeichern.

Ablegen und Löschen

Miro legt die heruntergeladenen Sendungen in Ihrem Home-Verzeichnis unter Videos/Miro ab und zeigt sie in der Auflistung links im Programmfenster in der Rubrik Videos an. Ein Linksklick auf diese Rubrik öffnet im rechten Teil des Fensters eine entsprechende Sendeliste, aus der Sie bequem das gewünschte, lokal gespeicherte Video wählen und ansehen. Miro blendet dann alle Listenelemente im Programmfenster aus und spielt die Datei in Bildschirmbreite ab.

Die aufgezeichneten Sendungen beanspruchen je nach Anzahl und Umfang schnell mehrere GByte Speichervolumen. Gut, dass Miro über eine automatische Löschfunktion verfügt: Die ist auf eine Speicherdauer von sechs Tagen voreingestellt. Über das Menü Datei | Einstellungen | Speicherplatz können Vielseher die Speicherdauer verkürzen, um nicht unnötig viel Speicherplatz zu beanspruchen. Daneben lässt sich auch eine Speicherreserve einstellen, für die Sie den minimal freizuhaltenden Speicherplatz auf dem Laufwerk in GByte definieren. Diese Funktion verhindert Probleme mit anderen Applikationen aufgrund erschöpfter Speicherkapazitäten auf dem Laufwerk.

Auch die Download-Einstellungen für die Podcasts können Sie individuell anpassen. Miro fragt automatisch in regelmäßigen Abständen neue Inhalte im Internet ab und lädt diese automatisch herunter. Zur Verringerung des Download-Volumens kann es nützlich sein, diese Automatik zu deaktivieren. Sie nehmen die entsprechenden Modifikationen im Menü Datei | Einstellungen | Podcasts vor. Dort legen Sie zugleich auch fest, wie viele alte Sendungen pro Podcast Miro maximal lagert. Über die hier definierte Anzahl hinausgehende Dateien löscht das Programm automatisch.

Tip a friend    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

Hits
Wertung: 59 Punkte (7 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 05/2014

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,95 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 60,60) können Sie im Medialinx-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Bilder vergleichen mit diffimg
Bilder vergleichen mit diffimg
Tim Schürmann, 01.04.2014 12:40, 1 Kommentare

Das kleine Werkzeug diffimg kann zwei (scheinbar) identische Bilder miteinander vergleichen und die Unterschiede optisch hervorheben. Damit lassen sich nicht nur Rätsel a la „Orignial und Fäls...

Aktuelle Fragen

programm suche
Hans-Joachim Köpke, 13.04.2014 10:43, 8 Antworten
suche noch programme die zu windows gibt, die auch unter linux laufen bzw sich ähneln sozusagen a...
Funknetz (Web-Stick)
Hans-Joachim Köpke, 04.04.2014 07:31, 2 Antworten
Bei Windows7 brauche ich den Stick nur ins USB-Fach schieben dann erkennt Windows7 Automatisch, a...
Ubuntu 13.10 überschreibt immer Windows 8 Bootmanager
Thomas Weiss, 15.03.2014 19:20, 8 Antworten
Hallo Leute, ich hoffe das ich richtig bin. Ich habe einen Dell Insipron 660 Ich möchte gerne Ub...
USB-PTP-Class Kamera wird nicht erkannt (Windows-only)
Wimpy *, 14.03.2014 13:04, 15 Antworten
ich habe meiner Frau eine Digitalkamera, AGFA Optima 103, gekauft und wir sind sehr zufrieden dam...
Treiber
Michael Kristahn, 12.03.2014 08:28, 5 Antworten
Habe mir ein Scanner gebraucht gekauft von Canon CanoScan LiDE 70 kein Treiber wie bekomme ich de...