Kleinere Baustelle
Calligra: KDE-Office aus einem Guss
Datenbank Kexi
Einige Neuerungen gab es auch es auch im Datenbank-Modul Kexi, das wie Krita zu den Lichtblicken der Calligra-Suite gehört. Wir haben bereits in Ausgabe 04/2012 zusammen mit anderen semiprofessionellen Datenbanksystemen für den Heimbereich einem ausführlichen Test unterzogen [3].
Kexi unterstützt das Anbinden der Datenbanksysteme MySQL, PostgreSQL und SQLite, lässt sich also als komfortables Frontend zum Bearbeiten oder Abfragen existenter Datenbanken nutzen. Wahlweise kann es auch lokale Datenbanken öffnen und speichern, wobei ein komfortabler Assistent hilft. Bei einem neuen Projekt speichert Kexi die Daten im SQLite-Format.
Das Programm bietet im Import-Assistenten die Möglichkeit, Daten von einen lokalen oder externen Datenbank-Server zu importieren. Dies setzt allerdings voraus, dass es einen passenden Datenbank-Treiber gibt. Die gängigen Linux-Distributionen liefern eine Reihe von Kexi-Datenbank-Treibern mit, die es aber in der Regel erst zu installieren gilt. Das erledigen Sie, wie im Beispiel aus Abbildung 8 für MySQL, im Handumdrehen über die Paketverwaltung.
Datenbanken importieren
Zum Starten des Assistenten markieren Sie im Menü Kexi den Eintrag Importieren, Exportieren oder Senden und wählen dann rechts davon die Schaltfläche Datenbank importieren an. Klicken Sie nun im Assistenten zunächst auf Weiter und im Schritt Adresse für Quelldatenbank wählen auf die Option Auf einem Datenbank-Server gespeicherte Projekte.
Im noch leeren Bereich Wählen Sie die Verbindung zum Datenbank-Server ... klicken Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen und füllen den Reiter Parameter im Dialog so aus, dass ein Zugriff auf den fraglichen Datenbank-Server gelingt. Wichtig sind dabei der Datenbank-Treiber/Typ, die IP-Adresse (auf der lokalen Maschine oder bei funktionierendem DNS genügt auch der Name), der TCP-Port (falls er vom Standard abweicht) sowie die Zugangsdaten eines zum Zugriff berechtigten Nutzers. Außerdem müssen Sie gegebenenfalls die Option Entfernter Server aktivieren, sollte der Datenbank-Server nicht auf der lokalen Maschine laufen (Abbildung 9).
Im nächsten Schritt suchen Sie eine der auf dem konfigurierten Server verfügbaren Datenbanken aus und wählen danach den Typ der Ziel-Datenbank. Sie können dabei die vom entfernten Server importierte Datenbank erneut auf einem MySQL-Server ablegen oder in einer lokalen Datenbank speichern. Nach Wahl von Projekt- und Dateiname für die Ziel-Datenbank entscheiden Sie, ob Sie Struktur und Daten oder nur Daten importieren möchten. Anschließend startet Kexi den Import.



