Dock-Arbeiter
Gnome und KDE mit AWN und Cairo Dock ausbauen
Das Dock von Mac OS X 10.5 "Leopard" präsentiert sich mit seinen optischen Effekten, wie dem spiegelnden 3D-Look und der Eigenschaft, dass sich Icons beim Darüberfahren mit der Maus automatisch vergrößern, als echter Hingucker. Darüber hinaus bietet es schnellen Zugriff auf Programme und Ordner.
Alle wichtigen Linux-Desktops bringen ein ähnliches Element mit – im Fall von KDE die Kontrollleiste sowie Kickoff, bei Gnome das Panel und das Dashboard. Allerdings verfolgen beide Desktops etwas andere Bedienkonzepte. Ein weiteres Dock wäre hier zudem nicht zwingend erforderlich. Der Reiz besteht vielmehr in der Alternative und – wie schon im Fall von Apple – dem optischen Eindruck.
Gerade der Einsatz von OpenGL-Effekten setzt ordentlich Rechenkraft bei der Hardware voraus. Bringt Ihr PC diese mit, steht einem Wechsel nichts entgegen. In diesem Fall bieten sich beispielsweise der Avant Window Navigator [1] und GLX-Dock (ehemals Cairo-Dock) [2] an. Beide orientieren sich funktional und optisch am Apple-Vorbild und haben bei der als Testplattform genutzten Version 11.10 von Ubuntu den Sprung in die Standard-Repositories geschafft.
Im Test kamen beide Docks auch unter KDE zum Einsatz. Das in sich geschlossene Konzept von KDE SC 4 macht eigentlich ein weiteres Dock überflüssig; es ging bei diesem Ausflug daher mehr um die Frage, ob es geht. Man sieht beiden Docks aber auf der ersten Blick aber an, dass sie primär zum Einsatz unter Gnome entwickelt wurden, denn beide sind per Default mit Anwendungen aus diesem Umfeld bestückt.
Avant Window Navigator
Das noch relativ junge Projekt Avant Window Navigator (AWN) präsentiert sich als Kombination aus Programmstart- und Fensterleiste. In Sachen Effekte bietet AWN unter anderem Animationen,
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