Bund fürs Leben
Linux für Notebooks anpassen
Notebooks stellen für Betriebssystementwickler eine besondere Herausforderung dar: Die handlichen Geräte stecken – anders als ihre "großen" Brüder unter dem Schreibtisch – voller modifizierter Hardware, die sich vielfach nicht mit Standard-Modulen ansprechen lässt. Linux-Systemprogrammierer haben es mit den transportablen Systemen besonders schwer: Die Hersteller geben oft nicht die genauen Hardware-Spezifikationen preis, weil sie durch eine solche Offenheit Wettbewerbsnachteile befürchten – schließlich könnte die Konkurrenz aufgrund offengelegter Spezifikationen technisch gleichziehen oder gar überholen.
Daher hing Linux lange Zeit der Geruch an, es ließe sich auf Notebooks nur schwer oder gar nicht nutzen. Inzwischen erkennen jedoch mehr und mehr Hersteller, dass das freie Betriebssystem eine feste Größe im Markt darstellt und dass sich aus einer entsprechenden Unterstützung durchaus Wettbewerbsvorteile ziehen lassen. So hat die Installation des Pinguins auf Notebooks viel von ihrem Schrecken verloren. Gleichwohl gibt es angesichts hunderter verschiedener Modelle immer noch einige Stolpersteine, die sich aber in der Regel mit wenigen Handgriffen umgehen lassen.
Widerspenstige Grafik
Seit Einführung der sogenannten Breitbild-Formate bei Bildschirmen ergeben sich insbesondere bei Linux-Distributionen, die für ältere Notebooks konzipiert sind, gelegentlich Probleme beim Einstellen der korrekten Auflösung.
Da ältere Notebooks in aller Regel das 4:3-Bildformat unterstützen und damit VESA-konform arbeiten, war es mit diesen Geräten bei Fehlen eines entsprechenden Moduls oder nicht ausgereiften Treibern jederzeit möglich, auf das in jeder Linux-Distribution vorhandene VESA-Modul zurückzugreifen. Das bietet zwar keine Unterstützung für 3D-Hardware, liefert jedoch im herkömmlichen 2D-Betrieb eine ansprechende Leistung. Mit Einführung
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