Zentral verwaltet
Kalender und Kontakte für kleine Gruppen lokal vorhalten
Beim Versuch, die Kontakt- und Kalenderdaten einer kleinen Gruppe synchron halten, kommt schnell Verzweiflung auf. Abhilfe schaffen in einigen Fällen die Dienste von Google, Yahoo oder vergleichbaren Anbietern. Die beiden zuerst genannten kosten in der Basisversion nichts, überzeugen jedoch in Bezug auf die Synchronisation nicht voll immer. In der Praxis treten zu viele Probleme und Inkonsistenten auf.
Doch abseits von Preis und Leistung stellt sich vor allem ein Aspekt als größtes Hindernis heraus: Bin ich noch Herr meiner eigenen Daten? Was machen die Anbieter mit den gesammelten Adressen? Wer wertet wie meine Termine aus, und wer bekommt im Zweifel Zugriff auf die Kontakte? Wer auf diese Fragen keine klaren und zufriedenstellenden Antworten findet, oder wer in seinem Adressbuch schützenswerte Einträge beherbergt, der kommt an einer selbst gepflegten Software nicht vorbei – einer Software, wie dem Darwin Calendar and Contacts Server [1], kurz CACS.
Das Programm liegt als quelloffene Software auf Mac OS Forge zum Download bereit. Sie steht erfreulicherweise unter der Apache-Lizenz 2.0, die es jedermann erlaubt, die Software zu modifizieren, zu verteilen und vor allem frei zu nutzen, der sich an einige wenige Spielregeln hält. Der CACS bringt noch weitere Vorteile mit sich: Als einer der wenigen seiner Art arbeitet er mehr oder weniger vollständig kompatibel zu den Standards CalDAV und CardDAV. Somit ist sichergestellt, dass die Felder des Kalenders auf dem Desktop als entsprechende Felder ins Mobiltelefon gelangen.
Applikationen auf dem Linux-Desktop unterstützen die beiden Formate allerdings derzeit eher mangelhaft. So verstehen sich die klassischen PIM-Suiten teils schlecht mit dem Server, und die Hersteller von Software für mobile
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