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Leserbriefe

Endlich Gewissheit

LU 05/2007, S. 72: Vielen Dank für den Artikel zum Thema LC-Display am Parallelport. Ich war sofort Feuer und Flamme, da ich einen Rechner ohne Bildschirm als File- und Print-Server für das heimische Netzwerk betreibe. Da schwebt dann im die Frage im Raum: Dreht sich bloß der Lüfter oder ist der Server tatsächlich noch da?

Das hat sich mit dem neuen, ins Gehäuse eingebauten LCD erledigt. Das Projekt LCD4Linux ist wirklich toll: Da gibt es nicht nur die von euch schon erwähnte gute deutschsprachige Dokumentation, ich habe auch über die Mailingliste bei einigen Anfragen innerhalb von zwei, drei Stunden eine qualifizierte Antwort erhalten. Die entsprechenden LCD4Linux-RPMs für Mandriva hat übrigens ein Mitglied unserer Community (http://www.mandrivauser.de) gebaut, so dass ich das Programm ohne Probleme installieren konnte. Magnus Rasche

Professionelle Lösung: Magnus Rasche hat seinen heimischen Server mit einer Einbauvariante des von uns vorgestellten LC-Displays aufgerüstet.

Date kann auch anders

LU 06/2007, S. 94: Das auf Seite 95 gezeigte Beispiel, um Archive mithilfe von date mit dem aktuellem Datum zu versehen, ist natürlich nur eine Demonstration der Technik. Für ein richtiges Backup würde man beim GNU-date wohl eher zum Parameter -I greifen. Der Aufruf

tar cvjf backup_$(date -I).tar.bz2 bla*

erzeugt beispielsweise ein Archiv mit einem Dateinamen wie

backup_2007-05-17.tar.bz2

Den kann man im Gegensatz zum Archiv mit der im Artikel beschriebenen Namenskonvention in einer Liste gleichartiger Archive auch einfach sortieren. Übrigens fehl der Schalter -I bei der BSD-Version von date, weswegen man dort zur Zeile

tar cvjf backup_$(date +%Y-%m-%d).tar.bz2 bla*

greifen muss – also ganz ähnlich, wie im Artikel beschrieben. Carsten Stengel

LinuxUser: Die konkrete Aufgabe lässt sich mit -I ganz sicher besser lösen. Aber das Beispiel sollte ja auch eher den Umgang mit Parametern und die entsprechenden Möglichkeiten von date verdeutlichen. (jlu)

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