Home / LinuxUser / 2006 / 03 / Privoxy und Tor schützen die Privatsphäre

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Mandriva gibt Distribution in die Hände der Community
(268 Punkte bei 24 Stimmen)
Neues vom Systemd
(179 Punkte bei 5 Stimmen)
Mandriva in Nöten
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Mageia 2 ist fertig
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Der unsichtbare Dritte

Privoxy und Tor schützen die Privatsphäre

Privoxy zum Nachtisch

Todsicher ist das Browsen aber noch nicht: Der Browser ermittelt nämlich die Adresse des Zielrechners, indem er eine Anfrage an einen DNS-Server schickt, der den Host-Namen (etwa www.linuxuser.de) in eine IP-Adresse (212.227.104.119) umwandelt. Der DNS-Server schickt dann dem Browser die aufgelöste IP-Adresse zurück. Kommt nun jemand auf die Idee, die Logfiles des DNS-Servers auszuwerten, offenbart sich, welcher Rechner sich wann nach der Seite www.linuxuser.de erkundigt hat. Das verhindert Privoxy, indem es Socks 4a benutzt, das – im Gegensatz zu Socks 4 und Socks 5 – die Host-Namen nicht erst in IP-Adressen übersetzen muss. Zusätzlich filtert Privoxy verräterische Header aus HTTP-Anfragen. Wie man Privoxy als Werbefilter einsetzt und was es noch kann, lesen Sie in einer früheren Ausgabe des LinuxUser [3].

Privoxy installieren

Nutzer von Suse 9.3 und 10.0 installieren Privoxy ganz einfach über YaST, Debianer geben apt-get install privoxy ein. Nach der Installation startet Suse Privoxy bei jedem Booten automatisch, wollen Sie das verhindern, rufen Sie YaST auf, wählen Sie den Reiter System aus und klicken Sie dann auf den Runlevel-Editor. Sie schalten den Dienst Privoxy über einen Klick auf Deaktivieren ab. Privoxy läuft unter Suse Linux in einer Chroot-Umgebung. Unter Debian startet Privoxy nach der Installation gewöhnlich automatisch, andernfalls rufen Sie den Client auf, indem Sie im Root-Modus /etc/init.d/privoxy restart eingeben.

Nun sorgen Sie noch dafür, dass Privoxy die Socks-Anfragen an Tor weiterreicht. Dazu öffnen Suse-User die Datei /var/lib/etc/privoxy/config und tragen unter dem Punkt 5. FORWARDING folgende Zeile ein:

forward-socks4a / 127.0.0.1:9050 .

Beachten Sie dabei unbedingt den Punkt hinter dem Port, andernfalls funktioniert die Weiterleitung nicht. Die gleiche Datei modifizieren Sie ebenso unter Debian, sie liegt dort im Verzeichnis /etc/privoxy.

Ändern Sie nun wieder die oben erwähnten Proxy-Einstellungen für Firefox und Mozilla. Tragen Sie in sämtliche Spalten als IP-Adresse 127.0.0.1 und als Port die 8118 ein und rufen Sie erneut die Web-Seite auf, die Ihre IP-Adresse anzeigt. Erscheint sie, arbeitet Privoxy vorschriftsmäßig; zeigt Sie zudem eine falsche IP-Adresse an, funktioniert auch die Kommunikation mit Tor.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

Hits
Wertung: 0 Punkte (0 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zum Autor

Kristian Kißling

Kristian Kißling

Wenn Kristian Kißling nicht gerade für die LinuxCommunity schreibt, arbeitet er als Redakteur bei der Zeitschrift EasyLinux und als Chefredakteur für den Ubuntu User. Am liebsten beschäftigt er sich mit Multimedia- und Unterhaltungssoftware im weiteren Sinne und mit neuer Open-Source-Software, die überraschende Fähigkeiten zeigt.

Zum Blog von Kristian Kißling →


Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 06/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Adobe AIR
Adobe-AIR-Programme installieren und (manuell) starten
Tim Schürmann, 14.05.2012 13:09, 0 Kommentare

Es gibt sie noch: neue Anwendungen, die Adobes Integrated Runtime voraussetzen. Aktuellstes und vermutlich auch größtes Beispiel ist das Adventure Botanicula

Aktuelle Fragen

gibt es ein Kommandozeilen Tool, um ein X11-Fenster in ein Anderes einzubetten?
GoaSkin , 21.05.2012 16:44, 0 Antworten
Das XEmbed-Protokoll ist u.A. dazu gedacht, dass man eine X11-Anwendung in eine andere wie ein Wi...
Apache2, Options -Indexes geht nicht
no no, 12.05.2012 19:01, 8 Antworten
Habe in apache2.conf folgendes stehen: Options -Indexes ...
LInux auf Dell LS H500
Andreas Endresl, 09.05.2012 08:54, 2 Antworten
Habe einen alten Dell Latitude LS H500 nur mit ext. Floppy und CD es geht nur immer eines von den...
Datenwiederherstellung unter Ubuntu 12.04 mit "Simple Backup" nach Umzug von Linux Mint
Christian Lottmann, 07.05.2012 13:33, 0 Antworten
Vor dem Umzug auf Ubuntu 12.04 habe ich unter Linux MInt mit "Simple Backup" voll (15.4.2012) und...
DKMS für den propritären NVIDIA-Treiber
Commander Data, 26.04.2012 22:02, 2 Antworten
Hallo an die Gemeinde. Ich habe hier ein interessantes Stück openSuSE gefunden. http://forums.op...