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Baukasten-Prinzip

Firefox mit Addons erweitern

Gut Wetter machen

Einen ähnlich klingenden Namen wie Fasterfox, aber eine gänzlich andere Funktionalität stellt Ihnen der Forecastfox zur Verfügung. Er handelt sich dabei um den Wetterfrosch für den Browser. Auch er rangiert stets unter den beliebten Erweiterungen auf der Firefox-Website und besitzt eine eigene Homepage [8].

Das Tool blendet in die Fußleiste des Firefox die regelmäßig aktualisierte Wettervorhersage ein. Natürlich weiß Forecastfox zunächst nicht, wo Sie wohnen, deshalb öffnen Sie den Einstellungsdialog über den Erweiterungsmanager. Im Abschnitt Allgemein drücken Sie den Button Ort suchen.

In die Suchmaske, die sich jetzt öffnet, schreiben Sie den Namen ihres Wohnortes, also zum Beispiel Husum. Das Programm sucht in der Datenbank der Wetterstationen und fördert alle Husum zu Tage, die es findet – von Husum in Washington über Husum in Schleswig-Holstein bis hin zu Husum in Norwegen. Sobald Sie den gewünschten Ort bestätigen, nimmt das Plugin seine Arbeit auf.

Eine weitere Option betrifft die Maßeinheiten unter dem Punkt Ort für die Vorhersage. Sinnvollerweise schalten Sie hier auf das in Deutschland übliche metrische System um. Die restlichen Abschnitte des Menüs beschäftigen sich mit der optionalen Konfiguration wie Optik der Anzeige, Tooltipps oder den Verknüpfungen.

Neben dem Wetter für die nächsten Tage liefert Ihnen der Wetterfrosch außerdem ein Satellitenbild mit Ihrem Wohnort als Zentrum. Um dies anzuzeigen, fahren Sie mit der Maus auf das grüne Radar-Icon in der Fußleiste. Ein Klick auf das Icon hingegen öffnet im Browser-Fenster die Website http://wwwa.accuweather.com. Dort steht das Satellitenbild noch einmal bildfüllend bereit.

Kurz gesagt: Das Wetter wird mit Forecastfox nicht besser, aber zumindest haben Sie es beim Surfen nun immmer im Blick. Darüber hinaus erspart Ihnen das Tool das Starten einer zusätzlichen Applikaion zur Wetteranzeige wie beispielsweise Wmweather.

Keine Tricks

Das letzte Addon, das wir vorstellen, dreht sich wieder ganz ums Surfen. Es heißt Noscript [9] und gestattet es Ihnen, Javascript und Java genau dosiert ein- oder abzuschalten. Die Optionen dieser populären Extension erreichen Sie über verschiedene Wege: Zum einen, wie schon beim Fasterfox, über den Erweiterungsmanager, zum anderen über den Noscript-Balken im Browser-Fenster oder über das entsprechende Icon in der Fußleiste des Programms.

Die Einstellungen teilen sich in drei Karteireiter auf: Allgemein, Aussehen und Erweitert. Unter Allgemein tragen Sie die Web-Seiten ein, denen Sie eine Java-Script-Ausführung erlauben. Über den Reiter Aussehen definieren Sie den Platz des Noscript-Icons oder einen Alarmton, der erklingt, wenn das Plugin ein Script abwehrt. Die restlichen Felder dienen dem Anpassen des Erscheinungsbildes.

Die erweiterten Parameter im gleichnamigen Reiter legen den Umgang mit Copy & Paste, Macromedias Flash, Java oder andere Plugins fest. Sobald Sie nun im World Wide Web auf eine Seite stoßen, die versucht, Javascript in Gang zu setzen, öffnet sich ein Meldebalken mit dem Button Optionen (Abbildung 6).

Abbildung 6: Das Addon Noscript blockt den Javascript-Code der Google Website.

Der Schalter öffnet ein Menü, mit dem Sie das Ausführen von Skripten auf dieser Website generell erlauben oder zeitlich (temporär) auf eine Browser-Sitzung begrenzen. Das versetzt Sie in die Lage, ungestört von Fall zu Fall über eine Freigabe zu entscheiden, ohne sich ständig durch die Javascript-Einstellungen des Browsers zu klicken.

Das ist schlussendlich nicht nur eine Frage der Bequemlichkeit, sondern auch der Sicherheit: Wer während einer Session im Internet mehrmals in den Einstellungen für Javascript herumgeschaltet hat, weiß spätestens nach dem fünften Umschalten nicht mehr, ob er die Skriptsprache nun aktuell erlaubt oder nicht. Dieses Ärgerniss räumt Noscript ein für alle Mal aus der Welt.

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LinuxUser 06/2012

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