Design-Werkzeuge

Textfelder lassen sich mit Schriften in verschiedenen Typen, Schnitten und Farben formatieren, wobei der Inhalt jedes Textfelds einheitlich ausfällt. Text läßt sich innerhalb des Feldes waagerecht oder senkrecht ausrichten, Absätze zudem links- oder rechtsbündig ausrichten beziehungsweise zentrieren. Für den Zeilenumbruch innerhalb eines Textfeldes müssen Sie selbst sorgen, sonst läuft der Text aus dem Feld heraus und ist nicht mehr sichtbar.

Grafiken nimmt das Programm in allen von Qt unterstützten Formaten entgegen. Die Bilder lassen sich skalieren und beliebig auf den Karten platzieren. Werkzeuge zur Bildbearbeitung liefert KreetingKard nicht mit. Die Grafiken legt das Programm beim Speichern des Dokuments innerhalb der XML-Datei ab, die dadurch sehr unhandlich wird. Dafür reicht es dann aber beim Versenden eines Dokuments, nur die KreetingKard-Datei weiterzugeben. Ein Hintergrundbild für die ganze Seite fügen Sie ein, indem Sie auf den Hintergrund doppelklicken und dann die gewünschte Grafik wählen. KreetingKard passt das Bild an die Seite an, so dass diese eventuell verzerrt werden kann. Über den Menübefehl EditPrint Image legen Sie fest, ob die Hintergrundgrafik gedruckt werden oder nur auf dem Bildschirm erscheinen soll.

Sobald ein Element Ihren Vorstellungen entspricht, können Sie es vor unbeabsichtigten Änderungen schützen, indem Sie es auswählen und dann in der Werkzeugleiste den Befehl Lock wählen.

Momentan fehlen KreetingKard noch Werkzeuge zum Erzeugen von grafischen Elementen wie Linien, Pfeilen und Polygonen, sodass Sie für derartige Teile auf Pixelgrafiken zurück greifen müssen.

Das Programm druckt die Seiten der Karte getrennt, Sie müssen also nacheinander die Vor- und Rückseiten der Karte drucken können.

Massensendungen

Wenn Sie eine Karte an mehr als einen Empfänger schicken möchten, hilft KreetingKard mit einer integrierten Adressdatenbank weiter. Sie erreichen die Datenbank, indem Sie AdressBook aus der Seitenleiste links wählen (Abbildung 3). In der vorliegenden Fassung erweist sich das Adressbuch als wenig brauchbar. Immer wieder verschwinden Adressen nach dem Beenden des Programms aus der Datenbank.

Abbildung 3: KreetingKard bringt eine eigene Adressverwaltung mit.

Die Daten aus dem KDE-eigenen Adressbuch importieren Sie mit drei Mausklicks: Sie wählen FileImportKAdressbook aus dem Menü und finden fortan die gesammelten Adressen in KreetingKard. Allerdings synchronisiert KreetingKard seinen Adressbestand nicht mit KAdressbook, so dass Sie den Import vor der nächsten Kartenaussendung wiederholen müssen.

Für jeden Empfänger geben Sie den Namen, die Adresse und die Postleitzahl ein. Unter Joint Name besteht die Möglichkeit, weitere Namen anzugeben, die dann im Namensfeld gedruckt werden. In der Dateneingabemaske finden Sie die Optionsgruppe Print. Hier legen Sie fest, ob ein Datensatz gedruckt werden soll (Print) oder nicht (None) oder ob bereits eine Karte mit diesem Satz gedruckt wurde (Printed).

In der Liste Groups haben Sie die Möglichkeit, die Adressen unterschiedlichen Gruppen von Empfängern zuzuordnen. Es ist nicht möglich, eine Adresse ohne Neueingabe in mehreren Gruppen unterzubekommen. Beim Löschen von Gruppen oder Kontakten sollten Sie zweimal überlegen, was Sie tun: KreetingKard führt den Löschbefehl ohne Nachfrage aus.

Haben Sie ein Datenbankfeld in die Karte integriert, führt KreetingKard den Druckbefehl trotzdem erst aus, wenn mindestens einer der Datensätze im Adressbuch mit Print gekennzeichnet ist. Nach dem Drucken entfernt das Programm auf Wunsch diese Markierung und setzt sie auf Printed.

Für den Absender gibt es eine Eingabemaske, die genau der für die Empfänger entspricht. Um diese zu erreichen und mit Daten zu füllen, wählen Sie Sender aus Seitenleiste.

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