Home / LinuxUser / 2006 / 01 / Festplatten und Laufwerke beschleunigen

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Mandriva gibt Distribution in die Hände der Community
(268 Punkte bei 24 Stimmen)
Neues vom Systemd
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Mandriva in Nöten
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Bremse lösen, Turbo rein!

Festplatten und Laufwerke beschleunigen

Start me up!

Um beim Booten die richtigen Einstellungen automatisch zu starten, fügen Sie den kompletten hdparm-Befehl in eines der Linux-Start-Skripte ein. Mandriva-Nutzer öffnen dazu die Datei /etc/rc.d/rc.local mit Root-Rechten, Debianer nutzen /etc/rcS.d/bootmisc.sh. Fügen Sie einfach den kompletten Befehl in die Datei ein – im Beispiel lautet er hdparm -d1 -X69 -u1 -m16 -c3 -k1 /dev/hdc. Dank der Option -k1 bleiben die Einstellungen nach einem so genannten Soft Reset eines Geräts im Zuge einer Fehlerkorrektur erhalten. Unter Suse Linux heißt die entsprechende Datei boot.local, einfacher schaltet man DMA hier aber über Yast an und aus. Rufen Sie Yast auf, wechseln Sie zum Reiter Hardware und wählen Sie den Eintrag IDE DMA-Modus. Nun erscheinen DMA-Informationen zu Ihren angeschlossenen Massenspeichern (Abbildung 4). Über ein Drop-Down-Menü im unteren Bereich wählen Sie den DMA-Modus aus: Stürzt Ihr Rechner häufig ab, probieren Sie es einmal mit einer anderen DMA-Version – wählen Sie zum Beispiel -X67 statt -X69.

Abbildung 4: Suse-Linux-Nutzer haben es einfach: Via Yast aktivieren und deaktivieren Sie bequem den DMA-Modus für Laufwerke und Festplatten.

DMA abschalten

Sie schalten DMA bei Suse gleich doppelt ab: Nicht nur das BIOS aktiviert DMA, sondern auch das Betriebssystem. Zunächst deaktivieren Sie DMA über den Boot-Manager. Für Suse – aber auch Debian – öffnen Sie im Verzeichnis /boot/grub/ die Datei menu.lst mit Root-Rechten. Suchen Sie den Abschnitt, über dem title SUSE LINUX bzw. title Debian GNU/Linux steht. Tragen Sie am Ende der Zeile darunter, die mit kernel beginnt, ide=nodma ein, damit das BIOS nach dem Neustart den DMA-Modus nicht verwendet. Für Mandriva 2006 tragen Sie ide=nodma in die Datei /etc/lilo.conf ein und ergänzen im Abschnitt label="linux" die Zeile, die mit append beginnt.

Hängt sich der Rechner nach dem Aktivieren von DMA beim Booten komplett auf, starten Sie zur Rettung ein aktuelles Knoppix. Mit Root-Rechten und dem Befehl mount -t auto /dev/hdc /Festplatte binden Sie die Festplatte in das Verzeichnis Festplatte ein, das Sie im Wurzel-Verzeichnis von Knoppix anlegen. Mit cd /Festplatte/etc/rc.d wechseln Sie dann in den Ordner, in dem die Start-Skripte liegen. Via mv boot.idedma boot.idedma.alt entfernen Sie die Datei aus dem Boot-Vorgang, welche beim Start DMA einschaltet. Beim nächsten Booten ignoriert das Betriebssystem DMA. Nun ändern Sie mit Root-Rechten den Namen der Datei zurück – mv boot.idedma.alt boot.idedma – und deaktivieren DMA über Yast. Haben Sie die hdparm-Befehle manuell in die Start-Skripte eingetragen, kommentieren Sie einfach die Befehle wieder aus.

Infos

[1] Die Sourceforge-Web-Seite von hdparm: http://sourceforge.net/projects/hdparm/

[2] Übersicht zum ATA-Standard und DMA: http://de.wikipedia.org/wiki/ATA_(Schnittstelle)

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

Hits
Wertung: 0 Punkte (0 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zum Autor

Kristian Kißling

Kristian Kißling

Wenn Kristian Kißling nicht gerade für die LinuxCommunity schreibt, arbeitet er als Redakteur bei der Zeitschrift EasyLinux und als Chefredakteur für den Ubuntu User. Am liebsten beschäftigt er sich mit Multimedia- und Unterhaltungssoftware im weiteren Sinne und mit neuer Open-Source-Software, die überraschende Fähigkeiten zeigt.

Zum Blog von Kristian Kißling →


Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 06/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Adobe AIR
Adobe-AIR-Programme installieren und (manuell) starten
Tim Schürmann, 14.05.2012 13:09, 0 Kommentare

Es gibt sie noch: neue Anwendungen, die Adobes Integrated Runtime voraussetzen. Aktuellstes und vermutlich auch größtes Beispiel ist das Adventure Botanicula

Aktuelle Fragen

gibt es ein Kommandozeilen Tool, um ein X11-Fenster in ein Anderes einzubetten?
GoaSkin , 21.05.2012 16:44, 0 Antworten
Das XEmbed-Protokoll ist u.A. dazu gedacht, dass man eine X11-Anwendung in eine andere wie ein Wi...
Apache2, Options -Indexes geht nicht
no no, 12.05.2012 19:01, 8 Antworten
Habe in apache2.conf folgendes stehen: Options -Indexes ...
LInux auf Dell LS H500
Andreas Endresl, 09.05.2012 08:54, 2 Antworten
Habe einen alten Dell Latitude LS H500 nur mit ext. Floppy und CD es geht nur immer eines von den...
Datenwiederherstellung unter Ubuntu 12.04 mit "Simple Backup" nach Umzug von Linux Mint
Christian Lottmann, 07.05.2012 13:33, 0 Antworten
Vor dem Umzug auf Ubuntu 12.04 habe ich unter Linux MInt mit "Simple Backup" voll (15.4.2012) und...
DKMS für den propritären NVIDIA-Treiber
Commander Data, 26.04.2012 22:02, 2 Antworten
Hallo an die Gemeinde. Ich habe hier ein interessantes Stück openSuSE gefunden. http://forums.op...