Schnell unterwegs
UMTS-Geräte unter Linux benutzen
Fazit
Es ist schon verlockend, überall online zu sein, und das mit 384 KBit/s. Die Anbieter scheinen hier auf dem richtigen Weg zu sein. Doch spätestens beim Erhalt der Mobilfunkrechnung merkt man, wo sie sich ihre Milliarden für Funklizenzen wiederholen möchten. So bleibt UMTS auch in mittlerer Zukunft wohl eher Geschäftsleuten vorbehalten.
Auch technisch liegt – zumindest bei den PCMCIA-Karten – einiges im Argen. Am besten schneidet die E-Plus-Karte ab, die in den Tests kaum Probleme bereitete. Es wäre schön, wenn der Hersteller Option Treiber für die WLAN-Fähigkeiten seiner GT Fusion (T-Mobile) zur Verfügung stellte. Für Linux-Nutzer lohnt sich der Kauf einer PCMCIA-Karte in der Regel nicht.
Linux-Anwender, die über UMTS ins Internet wollen, sollten sich eines der vielen verfügbaren Handys besorgen und es per Bluetooth oder USB anbinden. Das bereitet so gut wie keine Probleme und hat den Vorteil, dass sich auch ohne Computer noch ganz passabel surfen lässt.
Infos
[1] Setpin-Skript: http://maxwerner.de/setpin
[2] WvDial/WvStreams: http://open.nit.ca/wiki/?page=WvDial
[3] WvDial-Konfiguration: http://maxwerner.de/wvdial.conf



