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Flexibel ins Netz

SCPM unter Suse Linux

Das "Zuhause"-Profil

Die Netzwerkeinstellungen speichert der Profilmanager in der Ressource network. Diese ist bei den Grundeinstellungen bereits aktiv. Sie müssen also lediglich die WLAN-Karte einrichten und die Einstellungen speichern. Das Setup der Karte erfolgt wie gewöhnlich in YaST. Starten Sie dazu YaST | Netzwerkgeräte | Netzwerkkarte. Hier können Sie einstellen, ob die Netzwerkkarte Ihre IP-Adresse über DHCP bezieht oder ob Sie eine statische IP-Adresse vergeben möchten. Sollten Sie die IP-Adresse über DHCP beziehen, müssen Sie natürlich darauf achten, dass Sie auf einen DHCP-Server zugreifen können. In der Regel übernimmt diese Aufgabe zu Hause ein WLAN-Router. Abbildung 2 zeigt das Setup für die WLAN-Verbindung. Den Netzwerknamen und den Key müssen Sie den Einstellungen Ihres Accesspoints entsprechend modifizieren.

Abbildung 2: Netzwerkeinstellungen der WLAN-Karte unter YaST.

Den NFS-Client richten Sie ebenfalls über YaST ein. Starten Sie dazu das Modul Netzwerkdienste | NFS-Client. Um die NFS-Einstellungen im Profil zu speichern, müssen Sie in YaST zusätzlich die Ressource NFS aktivieren. Sie merkt sich sämtliche Änderungen an der Datei /etc/fstab und am NFS-Dienst. Je nach Internetanschluss startet YaST zu Hause auch automatisch die Suse-Firewall. Damit sich das Profil auch die Firewall-Einstellungen merkt, müssen Sie auch die Ressource SuSEfirewall2 aktivieren.

Nach der Einrichtung von WLAN und NFS starten Sie den Profilmanager und lassen YaST aus den aktuellen Einstellungen das Profil Zuhause erstellen. Damit YaST das Profil nicht überschreibt, markieren Sie bei Umschaltmodus und Boot-Modus den Eintrag Änderungen verwerfen.

Das Firmen-Profil

Damit Ihr Rechner am nächsten Tag in der Firma nicht vergeblich nach dem WLAN-Accesspoint und dem NFS-Server sucht, sollten Sie die soeben ausgeführten Einstellungen über das jeweilige YaST-Modul wieder rückgängig machen. Sorgen brauchen Sie sich dabei keine zu machen. Über einen Wechsel in das Profil Zuhause stellt Suse die Einstellungen jederzeit wieder her.

In der Firma richten Sie dann die Ethernet-Karte inklusive Proxy-Servereinstellung ein. Auch hier müssen Sie die Einstellungen des Profilmanagers anpassen. Die Ressource network listet zwar auch die Datei /etc/sysconfig/proxy auf, diese ist jedoch in der Grundeinstellung nicht aktiv. Ändern Sie deshalb über Optionen | Ressourcen konfigurieren die Gruppe network und aktivieren Sie die Datei über einen Doppelklick auf den entsprechenden Eintrag.

Die Firewall benötigen Sie im internen Netz in der Regel nicht. Schalten Sie diese deshalb als root mit dem Befehl insserv -r rcSuSEfirewall2 aus. Als letztes richten Sie den Samba-Client ein, um auf den Windows-Dateiserver zugreifen zu können. Tragen Sie dazu in /etc/samba/smbfstab die benötigten Daten ein. Suse Linux 9.3 bringt dazu bereits ein entsprechendes Template mit. Speichern Sie anschließend das Profil unter einem beliebigen Namen.

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LinuxUser 06/2012

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