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Amarok, Juk, Rhythmbox und Beep Media Player

Entscheidungshilfe

Wer häufig Musik von der Festplatte spielt, wird sich auf Dauer auf ein Abspielprogramm festlegen – schließlich möchte man sich nicht jedes Mal in ein neues Programm einarbeiten, um sich beim Lieblingslied zu entspannen. Zwar lassen sich die Playlists meist gemeinsam nutzen oder zumindest konvertieren, aber die Bedienung und die von den Programmen gesetzten Prioritäten variieren stark.

Wer als Desktop-Umgebung üblicherweise Gnome verwendet und den Arbeitsspeicher nicht zusätzlich mit den umfangreichen KDE-Basisbibliotheken belasten möchte, muss Amarok und Juk bereits ausschließen. Rhythmbox enttäuscht in der vorliegenden Version jedoch durch fehlende Features und mangelnde Stabilität, so dass sich in diesem Fall Beep empfiehlt. In den Media Player müssen sich Neulinge zwar erst einarbeiten, aber wer bereits XMMS oder Winamp kennt, findet sich sofort zurecht.

Dem Beep Media Player fehlt lediglich die Option, automatische Playlists anzulegen. Dank der Plugins ist es ansonsten in puncto Feature-Vielfalt den anderen überlegen. KDE-Benutzer müssen allerdings das Soundsystem Arts abschalten, um Beep verwenden zu können.

Wer ohnehin KDE verwendet, dürfte deshalb mit Amarok glücklicher werden. Seine zahlreichen Features stehen der Benutzerfreundlichkeit nur selten im Wege. Der höhere Ressourcen-Verbrauch gegenüber Beep durch die vielen fest eingebauten Features fällt innerhalb einer KDE-Umgebung kaum ins Gewicht, so dass wohl nur Winamp-Umsteiger den XMMS-Nachfolger aus Gewohnheit bevorzugen.

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