Navigationshilfe
PDF-Export aus OpenOffice mit Bookmarks und Hyperlinks.
Keine Spielerei
ExtendedPDF bietet noch einige weitere Optionen. Sie können beispielsweise festlegen (Abbildung 9), ob Acrobat beim Öffnen Ihres Dokuments die Bookmarks anzeigen soll oder nur die Seite oder sogar ob er den Text bildschirmfüllend öffnet (Fullscreen). Wichtiger sind die Qualitätsparameter. Je höher aufgelöst die Bilder und je weniger komprimiert, desto besser sieht das Dokument aus, aber umso mehr Platz belegt es. Auch die Version des PDF-Standards können Sie bestimmen.
Wie wichtig all diese Feinheiten tatsächlich sind hängt von der Anwendung ab. Soll Ihr PDF-File nur auf einem Drucker landen, dann braucht es keine Hyperlinks und keine Notizen. Veröffentlichungen, die Sie als PDF weitergeben und die Ihre Leser auch in diesem Format betrachten, profitieren aber enorm von Bookmarks, Hyperlinks und Co.
Glossar
PDF
Das Portable Document Format wurde von Adobe als Weiterentwicklung zu Postscript spezifiziert. PDF-Dokumente sind meist wesentlich kompakter als ihr Postscript-Pendant. Neben der Aufgabe im Druck (der Verlag sendet LinuxUser im PDF-Format an die Druckerei) eignet sich PDF auch zur Darstellung am Bildschirm.
Links
Querverweise in PDF-Dateien haben die gleiche Aufgabe wie Links in Webseiten. Sie können auf eine andere Stelle innerhalb des Dokuments verweisen oder als externer Link auch auf Webseiten.
Notizen
Heißen oft auch Annotations. Es sind zusätzliche Texte, die der Autor wie ein Postit-Note quasi auf den Text klebt. Acrobat Reader stellt sie zunächst als gelbe Icons dar, nach einen Doppelklick erscheint der Text ein einem gelben Fenster.
Bookmarks
Während ein Web-Browser seine Lesezeichen (Favoriten, Bookmarks) zusammen mit der Browser-Konfiguration speichert, bringen PDF-Dokumente ihre Bookmarks selbst mit. Sie verweisen meist auf die Überschriften in einem mehrseitigen Text. PDF-Bookmarks heißen oft auch Outline.
Makro
Makros sind kleine (gelegentlich auch größere) Programmroutinen, die Abläufe innerhalb einer Applikation automatisieren, ohne die Applikation selbst zu verändern. Bei Textverarbeitungen ist Basic als Makro-Programmiersprache recht verbreitet (zum Beispiel OpenOffice/StarOffice, Microsoft Word). Die Makros können Teil der lokalen Installation oder Teil eines Dokuments sein.
modal
Modale Dialoge blockieren absichtlich die Anwendung, so lange das Dialogfenster offen ist. Diese Dialoge sind leichter zu programmieren, weil der Entwickler nicht damit rechnen muss, dass der Anwender den Text ändert während das Dialogfenster offen steht.
Widget
Element einer grafischen Oberfläche, beispielsweise ein Button (Schaltfläche), eine Auswahlliste oder ein Rollbalken (Scrollbar).
Relief
Der 3D-Effekt von Widgets entsteht durch Schatten und hellere Kanten an den Rändern des Oberflächenelements. Weil jeder Betrachter instinktiv eine Beleuchtung von links oben erwartet, entsteht ein dreidimensionaler Eindruck wie bei einem Relief. Der Button ist erhaben (raised) oder eingedrückt (sunken).
Tooltip
Kleine Hilfstexte auf gelbem Untergrund. Sie erscheinen, wenn der Mauszeiger über einem Oberflächenelement länger verharrt. Allerdings verfügen nicht alle Oberflächenelemente über Tooltips.
Infos
[1] OpenOffice: http://www.openoffice.org
[2] PDF-Export in OpenOffice 2.0: http://specs.openoffice.org/appwide/pdf_export/PDFExport.sxw
[3] ExtendedPDF von JDI-Software: http://www.jdisoftware.co.uk/pages/epdf-home.php



