Home / LinuxUser / 2005 / 04 / Apt unter SuSE Linux

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Mandriva gibt Distribution in die Hände der Community
(268 Punkte bei 24 Stimmen)
Neues vom Systemd
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Mandriva in Nöten
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Komfortabler Lagerist

Apt unter SuSE Linux

Synaptic einsetzen

Falls Sie eingangs das Paket synaptic-0.55.3-0.suse092.rb1.i586.rpm noch nicht installiert haben, können Sie dies nun als root mittels apt-get install synaptic nachholen. Dies setzt voraus, das auf dem Rechner entweder bereits das Gtk-Toolkit installiert ist, oder die sources.list das Repository base enthält. Bei Letzterem wird APT eventuell benötigte weitere Pakete ebenfalls zur Installation anbieten.

Ist die Installation erfolgreich verlaufen, finden Sie die Verknüpfung zum Programm unter SystemKonfigurationSynaptic Paketverwaltung, wenn Sie ein neueres KDE mit so genannter vFolder-Technologie verwenden. Nach der Eingabe Ihres root-Passworts sehen Sie auf der linken Seite des Programmfensters die Unterteilung in Sektionen, ähnlich wie sie es von YaST kennen. Rechts führt Synaptic die entsprechenden Pakete auf. Eine grün markierte Auswahlbox bedeutet, dass das fragliche Programm bereits installiert ist. Weist die Auswahlbox zusätzlich ein Sternchen auf, ist eine aktuellere als die installierte Paketversion verfügbar. Die Bedeutungen weiterer Markierungen finden Sie unter HilfeLegende der Symbole.

Die Paketinstallation bzw. die Aktualisierung vorhandener Software funktioniert ähnlich wie bei YaST: Sie wählen die gewünschten Paket an und markieren diese über das Kontextmenü als Zum Installieren vormerken respektive Zum Aktualisieren vormerken. Anschließend genügt ein Klick auf Anwenden in der Werkzeugleiste, um den Download- und Installationsvorgang anzustoßen. Wollen Sie lediglich nach neuen Versionen Ausschau halten (apt-get update), wählen Sie in der Werkzeugleiste Neu laden an.

Unter dem Menüpunkt Einstellungen finden Sie die im Wesentlichen selbsterklärenden Konfigurationsmöglichkeiten. Ein Tipp: Wollen Sie stets im Blick behalten, aus welchem Repository die einzelnen Pakete stammen, dann markieren Sie unter EinstellungenEinstellungen im Kartenreiter Spalten und Schriften noch die Spalte Komponente. Existieren zu einem Paket mehrere, aus verschiedenen Repositories stammende Versionen, bestimmen Sie unter dem Menüpunkt PaketVersion erzwingen die Installation des Gewünschten. Mit der Option PaketVersion sperren dagegen können Sie ein versehentliches Upgrade von Paketen verhindern.

Für mehr Überblick im der Paketauswahl sorgt die Gruppierung der Pakete nach bestimmten Kriterien in der linken Hälfte des Synaptic-Fensters. Unterhalb der Liste finden sich Schaltflächen, mit denen Sie die Anzeige Unter dem Punkt Status können Sie Ihre installierten oder verfügbaren Programmpakete nach vorgegebenen Kriterien geordnet, anzeigen lassen. Benutzerdefiniert verändert diese Vorgaben nach eigenen Wünschen.

Abbildung 2: Mit Synaptic steht ein komfortables grafisches Frontend für Apt zur Verfügung.

Praktisch veranlagt

Wie bereits erwähnt, ist ein systemweites Update nur Benutzern zu empfehlen, die bereits eine gewisse Erfahrung im Umgang mit Apt gesammelt haben. Als Einsteiger sollten Sie sich erst einmal im Umgang mit Sicherheits-Updates über das Security-Repository und im Aktualisieren ausdrücklich gewünschter Pakete üben. Schon bei solchen Aufgaben erleichtert Apt die Arbeit enorm, wie sich an zwei Szenarien beispielhaft darlegen lässt.

Gehen wir einmal davon aus, sie verwenden noch Suse 9.0 oder 9.1 und scheuen ein großes Upgrade. Die KDE-Oberfläche hätten Sie aber dennoch gern auf dem neuesten Stand, weil Sie von vielen Verbesserungen und Erleichterungen gelesen haben. Die manuelle Installation der von Suse bereitgestellten Pakete ließ sie aber aufgrund zahlreicher ungelöster Abhängigkeiten eher verzweifeln. Nun jedoch können Sie nach in Synaptic eine Suchanfrage nach "kde" starten. Sie zeigt Ihnen die relevanten installierten und erneuerbaren Pakete, Sie müssen nur noch die zu aktualisierenden Pakete auswählen. Beim anschließenden Upgrade kümmert sich Apt automatisch um entfallene oder neu hinzu gekommene KDE-Pakete und löst alle Abhängigkeiten selbstständig auf.

Ähnlich verhält es sich, wenn Sie eine brandaktuelle SuSE 9.2 installiert haben, wichtige Multimedia-Komponenten jedoch nicht vorfinden, weil Novell/Suse diese aus lizenzrechtlichen Gründen nicht mit auf die Installations-DVD packt. Bisher musste man diese Pakete vornehmlich von der Seite [4] herunterladen und dann installieren. Das setze vor allem bei Tools wie DVD::RIP und diversen DVD-Playern intensive Foren-Lektüre voraus, um die richtige Reihenfolge der Paketinstallation in Erfahrung zu bringen. Haben Sie dagegen in Ihrer sources.list die Abteilung packman und packman-i686 eingetragen, gerät die Installation von Xine oder MPlayer & Co. nachgerade zum Kinderspiel.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

Hits
Wertung: 0 Punkte (1 Stimme)

Schlecht Gut

Infos zum Autor

Mirko Albrecht

Mirko Albrecht schreibt seit Ende 2004 regelmäßig Beiträge für die Zeitschriften LinuxUser und EasyLinux. Wenn er nicht gerade eine neue Distribution ausprobiert, spielt er gern Schach oder fotografiert die Welt.
Seine Rechner werden meist von Xubuntu oder Opensuse bevölkert.


Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 06/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Adobe AIR
Adobe-AIR-Programme installieren und (manuell) starten
Tim Schürmann, 14.05.2012 13:09, 0 Kommentare

Es gibt sie noch: neue Anwendungen, die Adobes Integrated Runtime voraussetzen. Aktuellstes und vermutlich auch größtes Beispiel ist das Adventure Botanicula

Aktuelle Fragen

gibt es ein Kommandozeilen Tool, um ein X11-Fenster in ein Anderes einzubetten?
GoaSkin , 21.05.2012 16:44, 0 Antworten
Das XEmbed-Protokoll ist u.A. dazu gedacht, dass man eine X11-Anwendung in eine andere wie ein Wi...
Apache2, Options -Indexes geht nicht
no no, 12.05.2012 19:01, 8 Antworten
Habe in apache2.conf folgendes stehen: Options -Indexes ...
LInux auf Dell LS H500
Andreas Endresl, 09.05.2012 08:54, 2 Antworten
Habe einen alten Dell Latitude LS H500 nur mit ext. Floppy und CD es geht nur immer eines von den...
Datenwiederherstellung unter Ubuntu 12.04 mit "Simple Backup" nach Umzug von Linux Mint
Christian Lottmann, 07.05.2012 13:33, 0 Antworten
Vor dem Umzug auf Ubuntu 12.04 habe ich unter Linux MInt mit "Simple Backup" voll (15.4.2012) und...
DKMS für den propritären NVIDIA-Treiber
Commander Data, 26.04.2012 22:02, 2 Antworten
Hallo an die Gemeinde. Ich habe hier ein interessantes Stück openSuSE gefunden. http://forums.op...