Fazit

Beide Abholprogramme erledigen die grundlegenden Aufgaben ohne Probleme. Sie beherrschen die gängigen Mail-Protokolle IMAP und POP3 einschließlich ihrer Varianten, mit und ohne SSL-Verschlüsselung.

Fetchmail setzt normalerweise einen lokalen Mailserver voraus oder benutzt einen Mail Delivery Agent wie Procmail, um E-Mails direkt in Mailfolder zu schreiben. Getmail bewältigt diese Aufgabe von Haus aus selbständig und bietet sogar die Wahl zwischen den klassischen Unix-Mailboxen und modernen Maildirs. Benötigen Sie fortgeschrittene Features, sind Sie mit Getmail besser bedient – ob es sich um Qmail-Unterstützung handelt oder verschiedene E-Mail-Adressen einer virtuellen Domain in einzigen Mailbox.

Fetchmail gibt es zwar schon länger, es enthält deshalb aber nicht unbedingt weniger Bugs, wie ein Blick auf die Liste der Sicherheitsprobleme zeigt. Auch die Konfigurationsdatei selbst zu schreiben, gestaltet sich schwierig, da die Manpage nicht alle dafür nötigen Informationen liefert. GMail dagegen präsentiert sich klar strukturiert und dokumentiert.

Glossar

Maildir

Ein Format zum Abspeichern von E-Mails. Im Gegensatz zum klassischen Unix-MBox-Format speichert Maildir nicht alle Mails in einer Datei, sondern jede einzeln.

Infos

[1] Fetchmail: http://www.catb.org/~esr/fetchmail

[2] Andreas Kneib, Mail bearbeiten mit Procmail, LinuxUser 04/02, S. 70

[3] Getmail: http://www.qcc.ca/~charlesc/software/getmail-4

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  • Angetestet
    Clipboard-Verwalter CopyQ 2.4.5, Datenbank-Manager LazSQLX 4.0.1.1232, schlanker Bildbetrachter Lumee 0.3, Konsolen-Mailclient Mpop 1.2.2
  • fetchmail
    Das Programm fetchmail holt Post von Mail-Accounts ab und sortiert die Mails in Postfächer auf dem eigenen Rechner oder gibt sie an den lokalen Mail-Server weiter. Es "spricht" u. a. POP3 und IMAP und kann dabei auch noch mit Verschlüsselung per SSL oder ssh umgehen.
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