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Grafik ohne grafisches Frontend

Zu Befehl: Grafik-Tools aus ImageMagick

Input & Output

Zwei weitere nützliche Tools sind import und display: Das erste Programm erstellt Screenshots, das zweite zeigt Bilder an. Für import gibt es verschiedene Optionen, die am häufigsten benutzten sind sicher:

import -window root desktop.png

um einen Screenshot des gesamten Desktops zu erzeugen, und

import -frame fenster.png

um ein einzelnes Fenster aufzunehmen. Die Option -frame ist nötig, da import ohne sie den Fensterrahmen abschneiden und nur den Inhalt aufnehmen würde.

Die import-Befehle startet man unter KDE beispielsweise bequem aus einem Schnellstarter ([Alt-F2]) und stellt ihnen noch ein sleep-Kommando voran:

sleep 3; import -window root desktop.png

Dadurch hat man dann noch ein wenig Gelegenheit, den Desktop in den gewünschten Zustand zu bringen, bevor es "blitzt" – bei Voll-Desktop-Aufnahmen können Sie auch Menüs öffnen und mit aufnehmen.

display ist schließlich ein einfacher Betrachter, der Bilder immer zunächst in voller Größe anzeigt. Reicht der Platz nicht aus, öffnet sich zusätzlich ein Vorschaufenster, über das Sie bequem Ausschnitte des Bilds wählen.

Fazit

Mit convert, identify, import und display haben wir nur wenige der ImageMagick-Tools vorgestellt und deren Features auch nur im Anriss behandelt – welche Programme noch zum Paket gehören, verrät auf RPM- bzw. Debian-basierten Distributionen einer der Befehle

rpm -qfl `which identify` | grep bin
dpkg -L ImageMagick | grep bin

– ein Blick in die Manpages der einzelnen Werkzeuge ist auf jeden Fall empfehlenswert.

Infos

[1] ImageMagick-Homepage, http://www.imagemagick.org/

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Infos zum Autor

Hans-Georg Eßer

Hans-Georg Eßer

Hans-Georg Eßer ist Chefredakteur der Zeitschrift EasyLinux, Doktorand an der Uni Erlangen-Nürnberg und seit Mitte der 90er begeisterter Linux-Anwender.


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