Etwas Kosmetik

Wer die Standardschrift der Otto-Oberfläche zu winzig findet, kann das leicht ändern, denn das Aussehen der Webseiten bestimmt das Stylesheet [10] /usr/local/otto/www/otto.css. Ändern Sie dort die font-size-Tags nach Belieben, oder kopieren Sie das otto.css von der Heft-CD hinein, das alle Schriften etwas größer macht.

Radioempfänger Otto

Otto macht ihre Wohnzimmer auch zum Internetradioempfänger-- vorausgesetzt Sie verfügen über einen entsprechenden Internetzugang. Eine Stunde Radio bei 128 KBit/s schlägt mit etwa 56 MByte zu Buche, dafür braucht man schon einen großzügigen Vertrag.

Die meisten Internetradios [6, 7] listen in ihren Playlisten, den .pls-Dateien, die Server auf, die das Radio "ausstrahlen". mpg123 spielt solche gestreamten MP3s zwar ab, kann sich aber die nötigte Server-Adresse nicht selbst aus der Datei herausholen. Diese Aufgabe übernimmt das kleine Perl-Skript mp3StreamOrFile, das jeweils den ersten Server herausfischt, und das sie auf der Heft-CD finden. Falls der Server nicht antwortet, versagt es zwar, für die meisten Internetradios reicht es aber vollkommen aus.

Kopieren Sie das kleine Programm am besten nach /usr/local/otto/bin und geben Sie ihm die nötigen Ausführungsrechte mit chmod +x mp3StreamOrFile. Um Otto klar zu machen, dass er dieses Skript verwenden soll, ändern Sie in der otto.conf ändern Sie die Zeile Mpg123 /usr/bin/mgp123 in

Mpg123 /usr/local/otto/bin/mp3StreamOrFile

Außerdem schreiben Sie unter die schon vorhandenen FileExtension-Angaben die Zeile

FileExtension .pls

Damit erkennt Otto auch Dateien, die auf .pls enden, als Musikdateien.

Speichern Sie nun ein paar Playlist-Dateien von Internetradios in Ihrem MusicRoot und bringen Sie Otto wie beschrieben seinen auf den aktuellen Stand. Dann sollten Sie auch die Radio-Streams im Webinterface auswählen können. Da ein Internetradio immer sendet, wird ein solcher "Song" natürlich nie – abgesehen von der nächsten DSL-Zwangstrennung – enden. Haben Sie genug, klicken Sie im Webinterface auf das X.

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