Neue Identität
Zu Befehl: su, sudo
Optional
sudo bietet auch einige Kommandozeilenparameter. Der wichtigste ist sicherlich -s, um eine Root-Shell zu starten. Einen Zugriff auf den X-Server müssen Sie nicht extra konfigurieren – ein einfaches sudo -s reicht aus, um als Administrator auch X-Programme starten zu dürfen.
Der Parameter -L listet alle Optionen aus der Datei /etc/sudoers auf. Wer sein Ticket verlängern möchte, ohne ein Kommando auszuführen, ruft sudo -v auf. Ist der Timeout überschritten, fragt das Kommando nach dem Passwort. Wollen Sie Ihr Ticket hingegen löschen, wählen Sie sudo -k. Mit dem Parameter -b ist es möglich, einen Befehl direkt in den Hintergrund zu schieben – er lässt sich mit dem üblichen Shell-Kommando zur Job-Kontrolle (fg) allerdings nicht wieder in den Vordergrund holen.
Glossar
UID
Jeder Benutzer ist über eine UID ("User IDentification number") identifiziert, die eindeutig mit der Benutzeridentifikation verknüpft ist. Ihre eigene UID erfahren Sie beispielsweise durch Eingabe von "echo $UID".
GID
Außer der UID haben Benutzer eine so genannte GID ("Group IDentification number"), mit der die Zugehörigkeit zu einer Gruppe festgelegt ist. Mitglieder einer Gruppe können sich bestimmte Rechte teilen. Das Kommando "id" gibt Auskunft über die aktuelle UID und GID.



