Wenn der IP-Cop wacht
Sheriff fürs Netzwerk
Kontrolle ist besser
Bei Bedarf verrät Ihnen Snort, welche Rechner versucht haben, mit Ihrem PC in Kontakt zu treten, und welche Bedrohung diese Versuche darstellen. Nicht jeder Verbindungsversuch stellt einen versuchten Einbruch dar.
Viele Alarmmeldungen werden von falsch konfigurierten Rechnern ausgelöst. Unter dem Menüeintrag Logs können sie auch überprüfen, wie lang Ihr Netz mit dem Internet verbunden gewesen ist, welche Datenmengen dabei übertragen wurden oder welcher Rechner gerade auf welche Seite im Internet zugreift.
Natürlich können Sie sich auch die normalen Statusinformationen anzeigen lassen, die auf Linux-Rechnern üblich sind. So können Sie Ihre Uptime – also die Betriebszeit seit dem letzten Reboot – ansehen, Warnungen des Kernels wahrnehmen oder die mysteriösen Meldungen des pppd missachten.
Gateway ins Internet
Sie haben IPCop endlich erfolgreich eingerichtet und wollen mit seiner Hilfe ins Internet. Auf Rechnern mit Linux oder anderen Unix-ähnlichen Betriebssystemen müssen Sie dazu den IPCop-Rechner als Gateway eintragen. Benutzen Sie als root das grafische Tool für die Netzwerkeinstellungen oder editieren Sie per Hand die Datei /etc/gateways.
Falls Sie von einem Rechner aus keine Server im Internet unter ihrem Namen wie http://www.linux-user.de erreichen, aber die Eingabe der IP-Adresse das gewünschte Ergebnis bringt, fehlt dem PC die Information über den nächsten DNS-Server. Die Datei /etc/resolv.conf darf nur den Eintrag nameserver 192.168.0.1 enthalten, vorausgesetzt der IPCop-PC hat diese Adresse erhalten.
Wenn Sie auch Rechner mit Windows in Ihrem Netzwerk betreiben, brauchen diese ebenfalls die Informationen über DNS und das so genannte "Standard-Gateway im Remote-Netzwerk". Am einfachsten ist es, den Clients die Informationen bereitszustellen, indem Sie dort DHCP aktivieren.
Nähere Informationen zur Netzwerkkonfiguration von Windows finden Sie unter [4]. Auf Ihrer Firewall starten Sie DHCP unter dem Menüeintrag Dienste. Sie müssen lediglich eine Start- und eine Endadresse für den Adress-Pool festlegen, aus dem Ihre Rechner dann bedient werden. Für unser Beispielnetzwerk wären das 192.168.0.2 und 192.168.0.254. Als DNS-Server geben Sie die IP-Adresse der Firewall an.



