Home / LinuxUser / 2002 / 10 / Treiber für Wireless-LAN-Karten

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Mandriva gibt Distribution in die Hände der Community
(268 Punkte bei 24 Stimmen)
Neues vom Systemd
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Mandriva in Nöten
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Treibersafari

Treiber für Wireless-LAN-Karten

Treiberkonflikte lösen

Für alle unterstützten PC-Card-Karten und Wireless-Chipsätze legen die Treiberpakete eine Liste in einer separaten Konfigurationsdatei unter /etc/pcmcia/@L: *.conf ab. Dabei kommt es immer wieder zu widersprüchlichen Einträgen, so dass mitunter ein veralteter Treiber geladen wird. Das Kommando

grep -e manfid -e version /etc/ppp/config /etc/ppp/@L: *.conf | sort +2 -3 -d | less

sortiert die Einträge der Konfigurationsdateien nach den Herstellerkennungen, wobei der Name der jeweiligen Datei am Anfang der Zeile steht. Funktioniert eine Karte nicht mit dem geladenen Treiber, obwohl sie erkannt und unterstützt wird, lohnt sich eine Suche nach solchen Doppeln. Durch Auskommentieren lässt sich meist sehr schnell der richtige Eintrag finden, allerdings müssen Sie die PCMCIA Card Services nach jeder Änderung mit /etc/init.d/pcmcia restart neu starten.

Netzwerk-Konfiguration

Bisher wurde nur die WLAN-Karte selbst konfiguriert, nicht jedoch die Netzwerkeinstellungen. Dies geschieht für alle Netzwerk-PC-Cards zentral in der Datei /etc/ppp/network.opts. Wie schon von der Datei /etc/pcmcia/wireless.opts bekannt, lassen sich auch in der network.opts Blöcke für einzelne Karten oder Modelle bilden, und die Werte werden Variablen zugewiesen, das Schema ist stets gleich.

Die INFO-Variable kann leer gelassen werden, ein sinnvoller Wert schadet aber auch nicht. Gibt es einen DHCP-Server im Netz, besorgt sich bei DHCP="y" die Karte selbst alle nötigen Daten - je nach Server müssen Sie noch den DHCP_HOSTNAME mit dem Domain-Namen des Netzes füttern.

Für statische IPs setzen Sie DHCP="n", füllen die Variablen IPADDR mit der IP-Adresse der Karte (zum Beispiel "192.168.2.2"), NETMASK und NETWORK mit der Subnetzmaske respektive Netzwerk-Basisadresse (hier "255.255.255.0" und "192.168.2.0") und tragen schließlich noch die Broadcast-Adresse ("192.168.2.255") und falls erforderlich die IP-Adresse des DSL-Routers oder des Internet-Gateways als GATEWAY ein.

Meist sind beim drahtlosen Betrieb nicht die gleichen Nameserver ansprechbar wie im Ethernet, in den Variablen DNS_1 bis DNS_3 können Sie die Adresse der für das Wireless Network zuständigen Nameserver angeben. Diese werden gesetzt, sobald die Karte eingeschoben wird. Die weiteren Variablen sind für den normalen Netzwerkbetrieb nur selten von Belang.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

Hits
Wertung: 0 Punkte (0 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zum Autor

Mirko Dölle

Redakteur für Linux bei c't, Heise Zeitschriften Verlag; ehemals Competence Center Hardware/Linux-Magazin, Linux New Media AG


Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 06/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Adobe AIR
Adobe-AIR-Programme installieren und (manuell) starten
Tim Schürmann, 14.05.2012 13:09, 0 Kommentare

Es gibt sie noch: neue Anwendungen, die Adobes Integrated Runtime voraussetzen. Aktuellstes und vermutlich auch größtes Beispiel ist das Adventure Botanicula

Aktuelle Fragen

gibt es ein Kommandozeilen Tool, um ein X11-Fenster in ein Anderes einzubetten?
GoaSkin , 21.05.2012 16:44, 0 Antworten
Das XEmbed-Protokoll ist u.A. dazu gedacht, dass man eine X11-Anwendung in eine andere wie ein Wi...
Apache2, Options -Indexes geht nicht
no no, 12.05.2012 19:01, 8 Antworten
Habe in apache2.conf folgendes stehen: Options -Indexes ...
LInux auf Dell LS H500
Andreas Endresl, 09.05.2012 08:54, 2 Antworten
Habe einen alten Dell Latitude LS H500 nur mit ext. Floppy und CD es geht nur immer eines von den...
Datenwiederherstellung unter Ubuntu 12.04 mit "Simple Backup" nach Umzug von Linux Mint
Christian Lottmann, 07.05.2012 13:33, 0 Antworten
Vor dem Umzug auf Ubuntu 12.04 habe ich unter Linux MInt mit "Simple Backup" voll (15.4.2012) und...
DKMS für den propritären NVIDIA-Treiber
Commander Data, 26.04.2012 22:02, 2 Antworten
Hallo an die Gemeinde. Ich habe hier ein interessantes Stück openSuSE gefunden. http://forums.op...