Mit Linux umziehen
tar kopiert ganze Partitionen
Bäumchen wechsle Dich
Nachdem Sie Ihre Daten auf die Zielpartition gebracht haben, müssen Sie noch die Datei /ziel/etc/fstab so anpassen, dass das kopierte Linux-System beim Start auch weiß, wo sein (neues) Wurzelverzeichnis ist. Dazu editieren Sie die Datei /ziel/etc/fstab und ändern den Namen des Wurzelverzeichnisses / in /quelle und den Verzeichnisnamen /ziel in /:
/dev/hda1 /quelle ext2 defaults 1 1 /dev/hda2 swap swap defaults 0 0 /dev/hdc1 / reiserfs defaults 1 1
Damit sind Sie im Grunde fertig. Jetzt brauchen Sie nur noch die neue Boot-Diskette einzulegen und den Rechner neu zu starten. Die Situationen vor und nach dem Reboot verdeutlichen die Abbildungen 2 und 3.
Fazit
Eine Linux-Installation wie hier beschrieben zu kopieren, ist vielleicht nicht die eleganteste Lösung, aber es verdeutlicht einige Zusammenhänge zwischen Datenträgern, Partitionsbezeichnungen und der Boot-Diskette. Ein klarer Vorteil dieser Vorgehensweise ist, dass Ihr ursprüngliches Linux-System lauffähig bleibt und Sie problemlos das kopierte System testen können. Wenn etwas nicht funktioniert, fangen Sie einfach von vorne an. Auf jeden Fall können Sie aber über die alte Boot-Diskette jederzeit das Ursprungssystem starten. Der Weg ist also fast katastrophensicher.



