Postamt
Elektronische Post mit KMail
Sicherheit mit PGP
Ebenfalls in der Konfigurationszentrale Einstellungen/Einrichtung finden Sie den Abschnitt Sicherheit. Hier unterscheidet sich KMail grundsätzlich von Outlook Express, denn standardmäßig ist bei KMail die Verschlüsselungs-Software PGPintegriert. KMail unterstützt in der KDE-Version 2.1.2 PGP 2x bis 6x.
Zum Gebrauch der Verschlüsselungssoftware müssen Sie PGP installiert sowie einen privaten und einen öffentlichen Schlüssel erzeugt haben. Sollten Sie PGP noch nicht installiert haben, starten Sie YaST 2. Das Programm finden Sie unter Utilities/Sicherheit.
Wollen Sie nun eine Mail verschlüsselt versenden, klicken Sie vor dem Abschicken auf den Button mit dem Schloss-Symbol (ganz rechts in Abbildung 18).
Nach dem Klick auf Senden öffnet sich ein Fenster, aus dem Sie den öffentlichen Schlüssel des Empfängers auswählen. Im letzten Schritt wird Ihnen das Ergebnis der Verschlüsselung gezeigt.
Glossar
SMTP
Das Simple Mail Transfer Protocol ist ein Protokoll, mit dem E-Mails zwischen Internet-Servern ausgetauscht werden.
POP3
Das Post Office Protocol 3 bezeichnet ebenfalls ein Übertragungsprotokoll von E-Mails, nämlich das vom Mail-Server zum Client, also Empfänger.
IMAP
Ein neueres Übertragungsprotokoll ist das Internet Mail Access Protocol. Mit IMAP lassen sich Postfächer besser verwalten als mit POP3. IMAP lässt im Gegensatz zu POP das Lesen und Ablegen von E-Mails in Ordnern des Servers zu. Dies ergibt besonders dann Sinn, wenn man von wechselnden Arbeitsplätzen aus auf seine Mails zugreifen möchte.
PGP
Mit der Verschlüsselungs-Software Pretty good privacy wird eine Nachricht mit einem 128Bit-Schlüssel verschlüsselt. Um mit PGP zu verschlüsseln, muss ein Schlüsselpaar erzeugt werden, also ein öffentlicher und ein privater Schlüssel. Jeder, der Ihnen eine E-Mail schickt, braucht Ihren öffentlichen Schlüssel, um damit die Nachricht zu verschlüsseln. Sie kann nur mit dem passenden privaten Schlüssel dekodiert werden. Dieser private Schlüssel darf nirgendwohin übertragen werden, sondern bleibt beim Empfänger.



