Manuell mit SuSE

Sofern Sie SuSE-Linux einsetzen und keine NVIDIA-Karte eingebaut haben, sollten Sie überprüfen, ob der XFree86 4.0 GLX-Treiber installiert ist. Er befindet sich in einem Paket namens xf64_glx in der Serie x. Besitzer einer 3dfx-Voodoo-Karte benötigen zusätzlich eine für Ihre Karte passende Glide-Bibliothek aus der Serie x3d. Öffnen Sie ein Terminal-Fenster. Geben Sie dort den Befehl switch2xf86_glx ein und drücken Sie die Eingabetaste.

Hiermit wird die unbeschleunigte OpenGL-Bibliothek gegen die beschleunigte Variante mit DRI-Unterstützung ausgetauscht (vgl. Artikel "Die dritte Dimension" auf Seite 35). Sollte es später zu Problemen kommen, so benutzen Sie den Befehl swicht2mesasoft. Die Konfiguration erfolgt über sax2.

Abbildung 1: Mit dem Markieren dieses Punktes wird die bereits bestehende Konfiguration in SaX2 eingelesen

Übernehmen Sie die aktuellen Einstellungen beim Start von Sax2. In aktuellen Versionen klicken Sie im Menü zum Einrichten der Grafikkarten auf den Schalter Load 3D-Modules (3D-Module laden). Wählen Sie die Module glx und dri aus.

In älteren SaX2-Versionen (vor SuSE-Linux 7.2) markieren Sie im Startbildschirm den Punkt Komplex. Nur so werden später die, für die Einrichtung nötigen Punkte freigeschaltet. Wählen Sie beim Einrichten der Grafikkarte das Register Erweitert an und stellen Sie sicher, dass die Module glx und dri markiert sind.

Abbildung 2: Um die 3D-Beschleunigung unter SuSE-Linux zu aktivieren, müssen Sie die beiden Punkte dri und glx einschalten

Der Rest nur per Hand

Einige Einrichtungs- und Konfigurationsprogramme, wie sie z. B. RedHat oder Mandrake beiliegen, verwehren Ihnen diese Einstellungen. In einem solchen Fall müssen Sie diese selbst per Hand eintragen. Öffnen Sie hierzu mit einem Text-Editor die Datei XF86Config-4 im Verzeichnis /etc/X11. Nur wenn diese Datei nicht vorhanden ist, verwenden Sie statt dessen die Datei XF86Config im gleichen Verzeichnis. Legen Sie eine Sicherheitskopie an, bevor Sie Änderungen durchführen.

Suchen Sie die Zeile Section "Module". Sollte diese Zeile nicht existieren, legen Sie diese am Anfang der Datei neu an und geben als direkt nachfolgende Zeile EndSection ein.

In jedem Fall sollten Sie nun zwischen diesen beiden Zeilen als neue Zeile Load "dri" einfügen, der die Zeile Load "glx" folgt (vgl. Abbildung 3). Speichern Sie die modifizierte Datei ab.

Abbildung 3: Die rot umrandeten Zeilen müssen der Datei XF86Config-4 hinzugefügt werden, sofern das Konfigurationsprogramm der eingesetzten Distribution dies verweigert

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