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Netzwerk-Adapter SEH Intercon IC-55 und IC-105 einrichten

Web-Frontend

Der IC-55 und IC-105 verwenden unterschiedliche Oberflächen, die Bedienung ist aber bei beiden gleich. Neben Status-Anzeige sowie Änderung der Namen und Adressen kann ein Passwort gesetzt werden. Die bis zu acht logischen Drucker erlauben, unterschiedliche Dateiformate automatisch konvertieren zu lassen oder spezielle Schriften zu verwenden. Letztlich gibt es auch die Möglichkeit, bei Druckerfehlern eine Mail an bis zu zwei Administratoren versenden zu lassen.

Durch Einsatz eines Netzwerk-Adapters wird so mancher Drucker überflüssig - statt drei kleinen Druckern kann man das Geld in ein besseres und schnelleres Gerät investieren. Auch kann der lärmende und stinkende Zeitgenosse einfach in die Besenkammer verbannt werden, von wo er sich im Fehlerfall automatisch per Mail meldet. Allerdings sind die vorgestellten Geräte mit knapp 400 bzw. 500 Mark teurer als so mancher Drucker.

SEH Intercon Netzwerk-Adapter

Modell: IC-55 IC-105
Datenrate: 10 MBit/s 10 und 100 MBit/s
Anschlüsse: Centronics, BNC, RJ-45 Centronics, RJ-45
Preis: ca. 380 DM ca. 500 DM

Glossar

Hub

Ein USB-, ISDN- oder Netzwerk-Hub stellt einen Verteiler dar, an den mehrere Geräte gleichberechtigt angeschlossen werden können. Alle Geräte erhalten die gleichen Daten und müssen sich die Daten-Bandbreite teilen. Einen Hub kann man etwa mit einer Mehrfach-Steckdose vergleichen.

Switch

Ein Netzwerk-Switch ist ein selektiver Datenverteiler: Anstatt allen angeschlossenen Geräten alle Daten zu übermitteln, werden sie nur an den jeweiligen Empfänger geschickt. So ist es möglich, dass sich zwei Geräte gleichzeitig mit zwei anderen unterhalten, ohne sich gegenseitig zu stören - die Daten-Bandbreite kann von jedem Gerät voll ausgenutzt werden. Im Gegensatz zu Hubs können an die meisten Switches Geräte unterschiedlicher Geschwindigkeit gleichzeitig angeschlossen werden, ohne die Geschwindigkeit auf die des langsamsten zu reduzieren.

ARP-Tabelle

Hier ist jeder IP-Adresse eine entsprechende Hardware-Adresse zugeordnet. Per Address Resolution Protocol wird bei erster Verwendung einer IP im Netzwerk gefragt, wer für den Datentransport zur fraglichen IP zuständig ist. Die Hardware-Adresse des ersten Antworters wird in der ARP-Tabelle der IP-Adresse zugeordnet. Der eigentliche Datenversand erfolgt dann auf Netzwerk-Ebene nur anhand der Hardware-Adresse, nicht anhand der IP-Adresse. Die Hardware-Adressen sind einmalig für jedes Netzwerk-Gerät, die 6 Bytes lange Folge enthält unter anderem die Hersteller-Kennung und eine Art Seriennummer.

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Infos zum Autor

Mirko Dölle

Redakteur für Linux bei c't, Heise Zeitschriften Verlag; ehemals Competence Center Hardware/Linux-Magazin, Linux New Media AG


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LinuxUser 06/2012

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