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Penguins in Space

out of the box

01.06.2001
Es gibt tausende Tools und Utilities für Linux. "out of the box" pickt sich die Rosinen raus und stellt das eine oder andere Progrämmchen vor, das wir für schlichtweg unentbehrlich oder aber zu Unrecht wenig beachtet halten. Diesmal kommen gleich zwei kleine Nettigkeiten für den Desktop zu Ehren, XPenguins und XCruise.

Seit der Veröffentlichung von Pingus, dem Open-Source-Clone des Spieleklassikers Lemmings, steht die Idee im Raum, die niedlichen Pinguine auch direkt im Root Window des X-Desktops laufen zu lassen. Robin Hogan hat sie mit XPenguins umgesetzt.

Lieferung vom Südpol

Bevor sich die Pinguine tummeln können, müssen die X11-Header-Dateien und die XPM-Bibliothek samt Header-Dateien installiert sein. Bei vielen Distributionen heißen die entsprechenden Pakete x11dev oder x11-devel und xpm sowie xpmdev oder xpm-devel.

Die XPenguins-Homepage http://xpenguins.seul.org/ hält das Quellarchiv xpenguins-1.2.tar.gz zum Download bereit. Wenn sich diese Datei auf der Festplatte befindet, kann es ans Kompilieren und Installieren gehen:

tar xzf xpenguins-1.2.tar.gz
 cd xpenguins-1.2
 make
 su  (root-Passwort eingeben)
 cp xpenguins /usr/local/bin
 cp xpenguins.1 /usr/local/man/man1
 exit
Abbildung 1: Wer spaziert da auf dem Fenster?

Go Penguins!

Ging beim Übersetzen alles glatt, lassen Sie die Pinguine in einem Terminalfenster mit dem Kommando xpenguins -delay 100 los (Abbildungen 1, 2 und 3). Entsprechendes darf natürlich auch in eine KDE- oder GNOME-Verknüpfung eingetragen werden. Die Option -delay 100 sorgt dafür, dass sich die Linux-Maskottchen nicht allzu hektisch über den Bildschirm bewegen. Weitere Optionen zeigt das Kommando man xpenguins an. Wenn Sie der Pinguine wider Erwarten überdrüssig sind, geben Sie das fiese Kommando killall xpenguins ein.

Abbildung 3: Aus xterms lässt sich schnell ein Labyrinth bauen (Screenshot von der Projekt-Homepage)

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