SmoothWall
Internet-Router mit Firewall einrichten
Client-Konfiguration
Nun ist Ihre Firewall also mit dem Internet verbunden; Ihre Clients sind es aber noch nicht. Hierzu ist eine Änderung der Netzwerkeinstellungen nötig: Als Default-Gateway muss die IP-Adresse des SmoothWall-Rechners angegeben werden. Auch als Name Server sollten Sie die Firewall verwenden: Dazu ist bei manueller Konfiguration nur die Zeile
nameserver IP
mit der richtigen IP-Adresse in die Datei /etc/resolv.conf einzutragen. Nebenbei bemerkt: Natürlich können auch Windows-Rechner in Ihrem Netzwerk die Dienste der Firewall verwenden. In den Netzwerkeinstellungen von Windows finden Sie ebenfalls Felder für die Konfiguration von Gateway und Name Server.
SmoothWall besitzt eine Reihe von Funktionen, die in diesem Beitrag nicht erwähnt wurden. Wenn Sie in einer beliebigen Maske auf Hilfe (immer am unteren Rand) klicken, gelangen Sie zur Online-Hilfe (http://[IP-Adresse]/config_de.html), dort finden sich ausführliche Erklärungen aller Optionen.
Worte vom Entwickler@KL:Bei der Entwicklung von SmoothWall hatten wir potentielle Anwender in Deutschland im Blick: So enthält die Distribution Treiber für populäre ISDN-Karten von Siemens, Eicon und AVM. Wir unterstützen jetzt den Einsatz mehrerer Netzwerkkarten einschließlich Port-Forwarding und DMZ, und wir hoffen, dass SmoothWall sowohl Windows- als auch Linux-Anwendern zu einem sicheren Internetzugang verhilft.
Wir suchen übrigens noch nach Resellern in Deutschland, sowohl für die SmoothWall Services als auch für ein in der Entwicklung befindliches Enterprise-Produkt. Letztes Jahr war ich auf der LinuxExpo in Frankfurt – es hat mich ermutigt, all die Anwender zu sehen, die bereits mit SmoothWall arbeiteten und mich am Stand von VA besuchten. VA habe ich dann verlassen, um mich auf die Arbeit an SmoothWall zu konzentrieren.
Richard Morrell <richard@smoothwall.org>



