Home / LinuxUser / 2001 / 04 / Zu Befehl

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Mandriva gibt Distribution in die Hände der Community
(268 Punkte bei 24 Stimmen)
Neues vom Systemd
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Mandriva in Nöten
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Mein rechter, rechter Platz ist frei – df, du

Zu Befehl

Who<C>du<C>nnit?

Machen Sie sich auf die Suche nach den Files, die den Speicherplatz belegen – in welchem Verzeichnis des Dateisystems sitzen die Übeltäter? Das Programm du liefert Informationen über den Speicherbedarf von Dateien und Verzeichnissen. Wenn Sie in Ihrem Home-Verzeichnis einfach nur du an der Kommandozeile aufrufen, fliegen die Daten nur so über den Bildschirm – es darf also ruhig etwas gezielter sein. Ein du *.html untersucht nur die Dateien, die auf .html enden. Gezielt auf ein Verzeichnis losgelassen, werden auch alle untergeordneten Directories mit einbezogen:

huhn@asteroid:~/linux-magazin$ du zubefehl/
 48      zubefehl/zweitefolge
 60      zubefehl/erstefolge
 52      zubefehl/drittefolge
 20      zubefehl/viertefolge
 4       zubefehl/fuenftefolge/test
 …
 2360    zubefehl

Am Schluss steht die Zusammenfassung – alle Angaben sind standardmäßig in kByte. Wie auch bei df gibt es den Parameter -h (für --human-readable). Wollen Sie nur das Endergebnis, verwenden Sie du -s verzeichnis ("-s" für --summarize: zusammenfassen). Das funktioniert allerdings nicht, wenn Dateien eines bestimmten Typs ausgewählt werden. Ein du fun/bilder/*.jpg listet zwar für alle JPGs den verbrauchten Platz auf, eine Zusammenfassung gibt es hier allerdings nur, wenn die Option -c (oder die Langform --total) verwendet wird. Die Tiefe der zu durchforstenden Verzeichnisse können Sie übrigens auch mit dem Parameter --max-depth=DEPTH (wobei DEPTH durch eine Ziffer ersetzt wird) angeben.

Natürlich ist es manchmal praktisch, ein grafisches Tool von KDE oder Gnome zum Aufstöbern von "Plattenplatzfressern" zu verwenden, der Vorteil der Kommandozeile liegt allerdings in der geschickten Kombination von Befehlen. Schauen Sie sich z. B. einmal sort an. Der Name ist Programm: Hier wird nach von Ihnen vorgegeben Kriterien sortiert. Der Parameter -n bewirkt, dass Zahlen numerisch sortiert werden. Während normalerweise 3 hinter 24 und 24 hinter 115 eingeordnet würde, da die ersten Zeichen (3, 2, 1) relevant sind, wertet sort -n die Zahlen korrekt aus. Die Option -r sortiert in umgekehrter Reihenfolge ("reverse"). Sollte Ihnen also auffallen, dass die /home-Partition fast voll ist, finden Sie den Übeltäter sehr schnell mit dem Aufruf:

asteroid:~# du -s /home/* | sort -rn
 6356156 /home/user1
 47304   /home/user2
 18864   /home/user3
 …

Sie wollen nur die zwei schlimmsten Verbraucher? Dann schalten Sie eben noch ein "| head -n 2" dahinter:

asteroid:~# du -s /home/* | sort -rn | head -n 2
 6356156 /home/user1
 47304   /home/user2
 asteroid:~#

Versuchen Sie doch mal, ein grafisches Frontend zu finden, das genau diese Funktionalität bietet…

Glossar

Blöcke

Man sieht hier, dass Dateisysteme in Abschnitte bestimmter Größe gegliedert sind. Hier werden die Blöcke 1 kB groß dargestellt, d. h. 1024 Bytes. Wenn Sie beispielsweise wissen möchten, wieviele Bytes tatsächlich in der Partition /dev/hda2 vorhanden sind, multiplizieren Sie einfach 46664 mit 1024: 47783936 Bytes.

gemountet

Mounten bezeichnet das "Einhängen" eines Dateisystems in einen Gesamtdateibaum. Anders als unter DOS und Windows gibt es unter Unix keine Laufwerksbuchtaben, vielmehr wird jede Partition irgendwo unterhalb des sogenannten Root-Verzeichnisses (Wurzelverzeichnis) angelegt.

Hardlink

Von mehreren Stellen in Verzeichnissen wird auf denselben i-node einer Datei verwiesen. Daher haben alle Hardlinks einer Datei dieselben Besitzer, Gruppen, Zugriffsrechte usw.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

Hits
Wertung: 110 Punkte (2 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 06/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Adobe AIR
Adobe-AIR-Programme installieren und (manuell) starten
Tim Schürmann, 14.05.2012 13:09, 0 Kommentare

Es gibt sie noch: neue Anwendungen, die Adobes Integrated Runtime voraussetzen. Aktuellstes und vermutlich auch größtes Beispiel ist das Adventure Botanicula

Aktuelle Fragen

gibt es ein Kommandozeilen Tool, um ein X11-Fenster in ein Anderes einzubetten?
GoaSkin , 21.05.2012 16:44, 0 Antworten
Das XEmbed-Protokoll ist u.A. dazu gedacht, dass man eine X11-Anwendung in eine andere wie ein Wi...
Apache2, Options -Indexes geht nicht
no no, 12.05.2012 19:01, 8 Antworten
Habe in apache2.conf folgendes stehen: Options -Indexes ...
LInux auf Dell LS H500
Andreas Endresl, 09.05.2012 08:54, 2 Antworten
Habe einen alten Dell Latitude LS H500 nur mit ext. Floppy und CD es geht nur immer eines von den...
Datenwiederherstellung unter Ubuntu 12.04 mit "Simple Backup" nach Umzug von Linux Mint
Christian Lottmann, 07.05.2012 13:33, 0 Antworten
Vor dem Umzug auf Ubuntu 12.04 habe ich unter Linux MInt mit "Simple Backup" voll (15.4.2012) und...
DKMS für den propritären NVIDIA-Treiber
Commander Data, 26.04.2012 22:02, 2 Antworten
Hallo an die Gemeinde. Ich habe hier ein interessantes Stück openSuSE gefunden. http://forums.op...