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out of the box

Transferleistung

Über ICQ lassen sich auch Dateien verschicken. Eine entsprechende Funktion ist in CenterICQ eingebaut: Markieren Sie den gewünschten Benutzer, und drücken Sie dann [F] (alternativ kann man auch mit [M] das

contact menu

aufrufen und darin Send a file wählen). Es erscheint ein Dialog wie in Abbildung 5.

Abbildung 5: Dateien verschicken

Mit Add werden Dateien zur Sendeliste hinzugefügt. Man kann den Dateinamen entweder "von Hand" eingeben oder mit [Strg-T] eine Dateiauswahl öffnen. Schließlich schickt man das Ganze mit Send ab. Treffen umgekehrt Dateien von anderen Benutzern ein, so wird dies zunächst wie eine neue Nachricht dargestellt. Sie haben dann die Wahl, die Datei(en) mit Accept anzunehmen oder mit Refuse abzulehnen (Abbildung 6).

Abbildung 6: Dateien empfangen

Statusgerangel

Innerhalb der Online-Kategorie gibt es noch einige Abstufungen. Diesen Status können Benutzer mit der Taste [S] selbst wählen, um beispielsweise anzuzeigen, dass sie prinzipiell online, aber gerade nicht verfügbar sind. Als Status stehen zur Auswahl: [o] (online), [_] (offline), [a] (kurz mal weg), [d] (bitte nicht stören), [n] (über längere Zeit weg), [c] (gerade beschäftigt), [f] (online, will sich unterhalten), [i] (unsichtbar). Im Menü general actions/CenterICQ config options lassen sich auch Timeouts definieren, nach denen das Programm automatisch in den Status [a] oder [n] schalten soll. Nachrichten empfangen funktioniert in diesem Status trotzdem. Der ICQ-Server kann Nachrichten auch begrenzte Zeit zwischenspeichern, wenn der Kontakt nicht erreichbar ist. Damit die Kommunikation nicht abreißt…

Glossar

ICQ

Abkürzung für I seek you ("ich suche dich"). Von der Firma Mirabilis entwickeltes Protokoll für das Austauschen von Kurznachrichten. Jeder ICQ-Benutzer meldet sich mit seinem ICQ-Client beim ICQ-Server an. Der Server leitet die Kurznachrichten weiter und verwaltet Informationen über den Benutzerstatus.

IP-Adressen

Die Adresse, unter der ein Rechner im Netz erreichbar ist. Abgesehen von einigen speziellen Adressbereichen muss eine IP-Adresse internetweit eindeutig sein. In der gegenwärtig überwiegend genutzten Version IP4 besteht sie aus vier maximal dreistelligen und durch Punkt voneinander getrennten Zahlen.

talk

Einfacher Kommunikationsdienst, bei dem der Gesprächspartner über seinen (Unix-)Usernamen und den Rechnernamen (oder die entsprechende IP-Adresse) erreicht werden muss.

Terminalemulation

Ein Programm, das ein Text-Terminal emuliert. Unter Linux kann das entweder die Darstellung im echten VGA-Textmodus oder einer der Terminalemulatoren für das X-Window-System (xterm, rxvt, …) sein.

X-Window-System

Unter unixartigen Betriebssystemen der Standard für fensterbasierte grafische Oberflächen.

Quellen

(oft auch Quelltext) Die für Menschen lesbare Form einer Software. Durch das Übersetzen ("Kompilieren") mit einem Compiler wird daraus ein ausführbares Programm.

Bibliothek

Dateien, die eine Sammlung nützlicher C-Funktionen für bestimmte Zwecke enthalten. So gibt es etwa die libm, die mathematische Funktionen bereit stellt, oder die libXt, die Funktionen zur Programmierung des X-Fenstersystems enthält. Oft werden Bibliotheken von mehreren Programmen gemeinsam ("shared") genutzt.

Shell

Die Kommandozeile eines Unix-artigen Betriebssystems. Wird üblicherweise beim Öffnen eines Terminalemulators gestartet.

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LinuxUser 06/2012

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