Melodisch
K-splitter
Joint Forces
"Gemeinsam mehr erreichen" haben sich ein paar Firmen gedacht und kurz vor Jahresende noch die KDE League ins Leben gerufen. In dieser wollen sich künftig mit Geld und guten Worten so große Unternehmen wie IBM oder Hewlett-Packard zusammen mit den KDE-Entwicklern darum kümmern, dass KDE auf noch mehr Desktops als bisher sein Wesen treibt. Daneben soll vor allem die Implementation von KDE für die immer beliebteren Handhelds voran getrieben werden.
Keine Bange, die Unabhängigkeit des KDE-Projekts bleibt trotz alledem gewahrt, denn die Entwicklung der Kern-Applikationen und Bibliotheken liegt weiterhin alleine bei den KDE-Developern (die sich jedoch stets über gute Code-Beiträge Dritter freuen).
So ganz nebenbei hat IBM auch noch verraten, dass gemeinsam mit den anderen League-Partnern daran gearbeitet wird, Komponenten von IBMs ViaVoice für KDE zur Verfügung zu stellen.
Erlesen
Zugegeben, ein paar Programmier-Kenntnisse braucht es schon, um so richtig etwas mit dem neuen KDE-2.0-Entwicklungsbuch anfangen zu können. Doch dafür erwartet all diejenigen, denen Begriffe wie C++ nicht völlig fremd sind, unter http://kde20development.andamooka.org/ eine der derzeit umfangreichsten Online-Referenzen zur KDE- und Qt-Programmierung.
Aber die Betreiber gehen noch weiter und bieten darüber hinaus das komplette Buch als HTML- oder PDF-Datei zum Download an. Neu an dem Projekt ist, dass die Leser dazu aufgefordert werden, sich online detailliert zum Inhalt zu äußern. Der Aufbau der Seiten erlaubt es den Besuchern, jede Sektion des Buches zu kommentieren sowie Bemerkungen anderer Leser zu lesen – ein "Open-Support"-System der neuen Generation.
Derzeit steht das Buch nur in englischer Sprache zur Verfügung, aber die Arbeiten an der deutschen Übersetzung haben bereits begonnen. Wer sich an diesen Bemühungen beteiligen will, trägt sich einfach unter http://lists.sourceforge.net/mailman/admin/kde20devel-translators/ in die neu aufgesetzte Mailingliste ein.
Glossar
MP3
Mit MP3 oder MPEG 1 Audio Layer 3 bezeichnet man den im Moment wohl besten Komprimierungsalgorithmus für Tondaten, der am deutschen Fraunhofer-Institut entwickelt wurde. Mittels dieser Methode lassen sich Sampledaten ca. um den Faktor 12 komprimieren, ohne dass störender Qualitätsverlust auftritt.



