Explorer-Feelings mit dem Kruiser
Migration
Extras des Kruiser
Natürlich haben sich die Autoren nicht darauf beschränkt, einen Explorer-Clone zu programmieren. So bietet der Kruiser einige nützliche Zusatz-Features gegenüber seinem Vorbild. Eines davon ist die Bilder-Vorschau, die sich über den Menüpunkt Ansicht | Anzeigen | Bildvorschau aktivieren lässt (Abb. 6). Dies ist übrigens nicht nur für Bilder interessant, die dann verkleinert im unteren Bereich des Fensters angezeigt werden; auch über normale Dateien werden dann alle interessanten Informationen preisgegeben, nämlich Größe, Besitzer & Gruppe sowie die Zugriffsrechte in der üblichen rwxrwxrwx-Notation.
Glossar
konfiguriert
Die Installation eines Programmes im Quelltext folgt eigentlich immer dem gleichen Schema: nach dem Auspacken des Archivs finden Sie ein neues Verzeichnis mit vielen Dateien und (in der Regel) weiteren Unterverzeichnissen. In diesem Verzeichnis ist dann zunächst die Skript-Datei mit dem (immer gleichen) Namen configure auszuführen – da das aktuelle Verzeichnis meist nicht im Pfad liegt, ist dieser Befehl mit vorangestelltem
./einzugeben, also./configure– dann weiß die Shell, wo sie suchen muss. Das configure-Skript analysiert die Systemumgebung, sucht nach vorhandenen oder fehlenden Hilfsprogrammen und Bibliotheken, prüft deren Versionen und erzeugt daraus das sogenannteMakefile(das auch Makefile heißt).Pfad
Der Pfad wird in der Umgebungsvariablen $PATH gespeichert und sagt der Shell, in welchen Verzeichnissen sie nach einem Programm suchen soll, wenn Sie dieses aufrufen, ohne seinen vollen Pfad anzugeben. Ist beispielsweise
$PATH=/bin:/usr/bin:/usr/local/binund geben Sie den Befehl myprog ein, dann wird die Shell (in dieser Reihenfolge) nach/bin/myprog,/usr/bin/myprogund/usr/local/bin/myprogsuchen.Tree-View
Mit Tree-View (dt.: Baumansicht) wird die Verzeichnisansicht bezeichnet, in der die Verzeichnishierarchien durch Einrückungen und Linien zwischen zwei Hierarchiestufen verdeutlicht werden. Das Besondere am Tree-View ist dabei die Möglichkeit, Teile der Hierarchie, die zur Zeit uninteressant sind, einfach auszublenden.
symbolischen Link
Ein symbolischer Link ist ein Verzeichniseintrag, der nur einen Verweis auf eine andere Datei enthält – Sie können sich den Link als kleine Textdatei vorstellen, in welcher der Name der anderen Datei abgespeichert ist. Beim Zugriff auf einen solchen Link schaut Linux dann nach, welcher Name sich hinter dem Link verbirgt, und
stellt alle Anfragen durch.rwxrwxrwx
Dies ist die Unix-übliche Notation der Zugriffsrechte: r, w und x stehen für Lese- (read), Schreib- (write) und Ausführ- (eXecute) Rechte. Dabei stehen die drei Dreiergruppen in dieser Reihenfolge für die Rechte des Dateibesitzers, der Gruppe sowie sonstiger (fremder) Anwender. Steht anstelle eines dieser Buchstaben ein Minuszeichen, bedeutet dies, dass das entsprechende Recht nicht vergeben wurde.



