Nicht ganz ohne
Jo´s alternativer Desktop
Schwalben?
Nein, mit "swallow" sind keine Schwalben gemeint – das englische Verb "to swallow" heißt übersetzt "schlucken". TKgoodstuff ist in der Lage, allerhand X-Applikationen zu schlucken. Ein Beispiel: Um die Uhr oclock statt der mitgelieferten zu verwenden, genügt es einfach, das Konfigurationsmenü aufzurufen und mit der rechten Maustaste Insert auswählen. Die Listbox auf Swallow stellen und als Name oclock eintragen – und schon ist der Eintrag vorhanden. Damit aber nicht genug, denn der Eintrag muss noch mit einem Doppelklick konfiguriert werden. Unser Unix command kann z. B. "oclock -geometry 75x75 -transparent -bd aquamarine4" lauten, und das soll hier in ein TKgoodstuff-Fenster mit 78x78 Pixel. Das mögliche Ergebnis zeigt Abbildung 3, das zusätzlich Stack veranschaulicht.
qiv, TKgoodstuff & wmx
Bleibt nur noch die Frage, wie dies nun alles zusammen funktioniert. Treue Leser meiner Zeilen wissen es längst: Eine Datei mit dem Namen ~/.xsession – eventuell neu angelegt – sorgt hierfür. Diese könnte (je nach Geschmack und Anforderung) folgenden Inhalt haben:
qiv -z /home/jo/Grafik/Desktop/waterplane_1024.jpg & tkgoodstuff -geometry +0-0 & wmx
Zunächst setze ich den Hintergrund – und damit dies nicht Nachfolgendes aufhält, steht am Schluss ein "&". Dann kommt TKgoodstuff zum Zug, und zwar unten links – ebenfalls mit "&" versehen, denn wenn ich dieses beende (oder bei der Konfiguration neu starte), soll nicht gleich X beendet werden. Vielmehr gebe ich zuletzt die Kontrolle über X dem Window-Manager wmx. Wird dieser beendet, ist die Datei abgearbeitet, und X beendet sich.
Glossar
Scriptsprache
Programmsprache, die von einem Interpreter während der Ausführung "übersetzt" wird – also nicht zuvor kompiliert werden muss.



