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out of the box
Pager oder Browser?
Der Autor von w3m nennt sein Programm einen Pager, der auch HTML-Dokumente darstellt. Tatsächlich kann man w3m als Alternative zu less oder more für ganz normale Textdateien verwenden, da auch das Lesen von der Standardeingabe möglich ist.
Für den ersten Test lassen wir w3m die Homepage der Bildbearbeitungssuite GIMP darstellen:
w3m http://www.gimp.org/
Bei dieser Seite wird eine Tabelle verwendet, um die Linkleiste vom Inhalt abzusetzen. Abbildung 1 zeigt die Darstellung in w3m. Ein Beispiel, bei dem Frames zum Einsatz kommen, ist in Abbildung 2 zu sehen.
Wie navigiert man nun zu weiteren Seiten? Der Cursor lässt sich mit den Pfeiltasten frei bewegen. Befindet er sich über einem Link, so wird dieser unterstrichen dargestellt, und es reicht das Drücken der Return-Taste, um zu diesem zu verzweigen. Auch über Texteingabefeldern muss Return gedrückt werden, bevor dort etwas eingetragen werden kann.
Mit B geht man eine Ebene zurück. Die komplette Tastenbelegung zeigt w3m mit der Taste H an. Dabei ist wichtig, dass Tastenkommandos case-sensitiv behandelt werden, es werden also Groß- und Kleinbuchstaben unterschieden.
Feineinstellung
Wem die Farben für die verschiedenen Elemente (Links, Grafiken, Texteingabefelder) nicht gefallen, sollte mit der Taste o die Optionenseite aufrufen (Abbildung 3). Hier lassen sich viele weitere Einstellungen ändern, etwa die automatische Darstellung von Frames einschalten (Frames werden dadurch in ihrer tatsächlichen Anordnung gezeigt und nicht auf einzelne Seiten verteilt), die Namen der Proxy-Serverangeben oder das Anzeigen der Link-URL(unten in der Statuszeile), über der sich der Cursor befindet, steuern. Verlässt man die Optionen über einen der OK-Buttons, so werden die neuen Einstellungen in der Datei ~/.w3m/config gespeichert.



