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Test: easyLinux 2000

Ablauf der Installation

Beachten Sie immer die Anweisungen auf dem Bildschirm und folgen Sie ihnen. In fast allen Installationsschritten steht Ihnen eine Hilfe zur Verfügung, die Sie mit einem Klick auf den Pinguin mit dem Fragezeichen erreichen.

Die Installation besteht aus folgenden Schritten:

  • Auswahl der Sprache
  • Überprüfen der Mausfunktion und Auswählen der Maus

Stellen Sie Ihren Maustyp ein und drücken Sie den Knopf Übernehmen. Bewegen Sie den Mauszeiger in das Testfeld. Hier können Sie auch die Funktionsfähigkeit der einzelnen Tasten und des Rädchens überprüfen.

Sollte Ihre Maus nach einer Änderung nicht mehr funktionieren, machen Sie die Änderungen rückgängig, indem Sie mit der Tastatur in der oben beschriebenen Art und Weise die entsprechenden Schaltflächen bedienen.

  • Überprüfen des Keyboardtreibers, Anzeigen der Hardware-Controller und deren Bestätigung
  • Auswahl des Anwenderprofils (Neuling, Fortgeschrittener oder Profi)

Installieren Sie als Neuling, wenn diese Installation Ihr erster Kontakt mit Linux ist. Sie können Ihrem Rechner das Profil Internet-PC oder Einzelplatzrechner geben. Abhängig von diesem Profil werden bei der späteren Software-Installation unterschiedliche Voreinstellungen übernommen.

Als spezielle Installation können Sie Laptop-Installation auswählen.

Wollen Sie Ihren Rechner in ein vorhandenes TCP/IP LAN einbinden, sollten Sie als Fortgeschrittener installieren und dort den Punkt LAN-Client wählen. In diesem Fall wird nach der Formatierung der Festplatte ein Dialog zur Angabe der TCP/IP-Daten angezeigt.

Auch hier können Sie als spezielle Installation Laptop auswählen. Außerdem kann als Fortgeschrittener auch der Desktop-Stil ausgewählt werden: Windows-Benutzer können Ihren gewohnten Stil beibehalten, gewohnte Unix- oder Linux-Benutzer werden vielleicht Motif vorziehen.

Wollen Sie einen Linuxserver aufbauen, sollten Sie Profi aktivieren und den Punkt LAN-Server wählen. Zudem sind natürlich die vorherigen Auswahlmöglichkeiten vorhanden.

  • Auswahl der zu verwendenden Partitionen bzw. Partitionierung Anmerkung zu Partitionen: Unter Linux werden Festplatten-Partitionen von 1 bis x pro Laufwerk durchnummeriert. Alle Laufwerke werden mit a beginnend mit Buchstaben versehen, mit dem Präfix hd für IDE-Festplatten und sd für SCSI-Platten. So hat die 2. Partition auf der zweiten IDE-Platte die Bezeichnung hdb2. Zur Kennzeichnung, dass es sich um ein Gerät handelt, wird der Zusatz /dev/ vorgehängt, so dass die komplette Bezeichnung /dev/hdb2 heißt. Linux kennt im Gegensatz zu anderen Betriebssystemen fast alle Partitionstypen und kann sie den entsprechenden Dateisystemen (FAT für DOS, VFAT für Win95 usw.) zuordnen. Problematisch wird es nur bei WinNT (NTFS) und OS/2, da diese für ihre Dateisysteme die selbe Bezeichnung verwenden.

Mit dem Programm eFdisk werden die erforderlichen Partitionen erstellt. Beachten Sie die oben erwähnten Dinge bei der Anlegung der Partitionen. Bei dem Profil Neuling müssen Sie lediglich eine Partition auswählen, die Sie für easyLinux verwenden möchten und die zwei erforderlichen Partitionen werden automatisch erstellt.

Wollen Sie aber bestehende Partitionen löschen und ändern, müssen Sie das als Fortgeschrittener erledigen.

Partitionen bearbeiten mit efdisk

Im eFdisk für Fortgeschrittene müssen Sie eine Root- und eine Swap-Partition von Hand anlegen. Klicken Sie auf Partition hinzufügen und stellen Sie die gewünschte Größe der neuen Partition ein, die aus unpartitioniertem Festplattenplatz erzeugt wird. Bei Dateisystem muss für die Root-Partition Linux native und für die Swap-Partition Linux swap eingestellt sein

Hier wird eine neue primäre Linux-Partition angelegt

Haben Sie Linux-Partitionen angelegt oder waren schon welche vorhanden, so gelangen Sie in das Progamm ePartition. Hier müssen Sie jetzt wählen, wie die Partitionen in dem neuen System genutzt werden sollen. Die Linux native-Partition bekommt den Einhängepunkt / zugeteilt und die Swap-Partition den Einhängepunkt Swap.

Möchten Sie eine Boot-Partition verwenden, so weisen Sie einer ca. 10 MB großen Partition den Einhängepunkt /boot zu.

  • Formatieren der Partitionen

In ePartition wird auch eingestellt, ob die Partition formatiert wird. Prinzipiell sollte die Root-Partition bei einer Neuinstallation formatiert werden. Bei komplett unpartitionierter Festplatte und dem Installationsprofil Neuling wird dies automatisch beachtet.

  • Einstellen der System-Zeit
  • Eventuelle Einrichtung des Netzwerks

Ist Ihr Rechner in einem TCP/IP-LAN eingegliedert, werden Sie nun nach den IP-Daten sowie nach den Daten für den Domain Name Service (DNS) gefragt. Vergeben Sie einen Namen für Ihren Rechner und tragen Sie Ihren Domain-Namen ein.

Falls Sie eine Netzwerkkarte haben, können Sie an dieser Stelle die Verbindung konfigurieren

  • Installation des Grundsystems
  • Bootmanager LILO einrichten

Das Booten des Betriebssystems bzw. der Betriebssysteme übernimmt unter Linux der Bootmanager Lilo. Lilo ist in der Lage, verschiedene Betriebssysteme zu booten. Ist auf Ihrem System schon Windows installiert, so erkennt dies das Setup und generiert automatisch den Boot-Eintrag win für Windows.

Normalerweise sind diese Einstellungen korrekt von dem Installationssystem voreingestellt. Meist passt man nur die Reihenfolge der Booteinträge (der oberste Eintrag wird standardmäßig gebootet) seinen Wünschen an und klickt auf Weiter um fortzufahren.

Schließlich ist noch der Bootmanager LILO einzurichten

  • System neu bootenVergessen Sie nicht, die Diskette oder die CD aus dem Laufwerk zu entfernen! (Die CD kann erst kurz vor dem Neustart entnommen werden.)

Nach der Basisinstallation

Nach dem Neustart gelangen Sie zu dem grafischen Login-Bildschirm. Klicken Sie hier auf root und dann auf Los. Nun wird KDE gestartet. Es wird ein Fenster geöffnet, indem Sie ein Root-Passwort vergeben können, und ein Fenster mit einem HelpAgent, der Sie durch die weitergehende Konfiguration des Systems führt.

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