Das ausgefeilte Programm VirtualBox bildet einen kompletten Computer nach. So laufen Windows, FreeBSD und andere Betriebssysteme wie herkömmliche Anwendungen unter Linux.
Können Sie trotz Linux auf bestimmte Windows-Anwendungen nicht verzichten? Dann installieren Sie Windows in der Virtualbox und lassen es in einem Fenster laufen unter Ubuntu 10.04 laufen (Abbildung 1). Version 3.1.6 der Software schlummert bereits in Ubuntus Paketquellen. Über das Software-Center installieren Sie das Paket VirtualBox OSE. Anschließend starten Sie das Programm über AnwendungenZubehörVirtualBox OSE. Planen Sie, auch USB-Geräte mit der VirtualBox zu verwenden, lesen Sie vor der Installation den Kasten Irgendwas fehlt….
Emulation und Virtualisierung
Ein Programm, das einen Computer so gut nachbaut, dass darin sogar Betriebssysteme starten, nennt man Emulator. Eine Virtualisierungssoftware arbeitet nach dem gleichen Prinzip, nutzt aber Teile der vorhandenen Hardware. VirtualBox ist eine Virtualisierungssoftware, da die in ihm laufenden Betriebssysteme unter anderem den realen Prozessor und das CD- beziehungsweise DVD-Laufwerk (mit-)nutzen.

Abbildung 1: Das Hauptfenster von VirtualBox sammelt links alle virtuellen Maschinen, rechts erscheinen dann die jeweiligen Einstellungen.
Bastelstunde
Das Hauptfenster aus Abbildung 1 führt in seiner Liste auf der linken Seite alle von VirtualBox bereitgestellten Computer. Da diese nicht tatsächlich existieren, heißen sie auch virtuelle Maschinen. Um wie in Abbildung 1 ein Windows Xp zu installieren, klicken Sie einfach auf die Schaltfläche Neu. Es erscheint der kleine Assistent aus Abbildung 2, der Sie in wenigen Schritten zu einer virtuellen Maschine führt.
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