Softwareverteilung mit Linux für Windows
9 Antworten
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Donnerstag, 04. Juli 2002 18:30:48
Hallo, |
Anonymous User
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Hallo! Ist es wirklich notwendig bei klieneren Störungen, die ganze Kiste "neuzuistallieren"? Das wäre fast schon mit Kanonen auf Spatzen schiessen (nichts für ungut! ;)) Es gibt auf dem Markt eine kommerzielle Lösung: Vision64, die Plattformunabhängig arbeitet. Neben Windows wird auch Linux und die wichtigsten Unix-Derivate unterstüzt. Als Clients kann sogar MacOS bedient werden. Mehr Infos findet Ihr bei Metrix Systems oder beim deutschen Vertriebspartner SMC GmbH [1] http://www.metrix-systems.com [2] http://www.smc-bb.de | |||||||||||
Hallo, wir arbeiten bei der Linux Musterlösung des Landes BW mittlerweile mit Rembo. Damit ist es möglich, diferenzielle Images auf dem Server abzulegen und bei Bedarf bzw. nach Abgleich der Prüfsumme auf den Client aufzuspielen. Dafür sollte man allerdings einigermasen identische Hardware zur Verfügung haben. Das mit der Hardware muss man ziemlich ernst nehmen, schon Abweichungen bei Chipsätzen, dies ja immer wieder gibt bei "billig" HW machen das System aufwändig zu pflegen. Parallel fahren wir auch noch einen W2k Server in einem zweiten Netz der die Software per MSI/RIPREP verteilt. Da es sich hierbei um ne echte Installation handelt, also kein Clone, ist man hier etwas unabhängiger von der HW - dafür tauchen andere Probleme auf (die Windowstypischen Probleme, die nur durch Try and Error in stundenlanger Arbeit glösst werden können) Gruss Manfred | |||||||||||
Hi, wir benutzen dafür Rembo (Kommerziell). Per PXE wird ein System gestartet, das die Checksumme auf der Platte mit der des Images auf dem Server vergleicht, stimmts nicht wird das Image neu aufgespielt. Ob neue Software verteilt wird, oder der Client "zerstört" ist - nach dem Reboot wird alles gut. Allerdings bietet diese Lösung bei weitem nicht den Komfort, den Novell ZEN oder MSI Pakete und RIPREP bieten. Gruss Manfred | |||||||||||
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Die Firma ASDIS (http://www.asdis.de) hat so eine Lösung für heterogene IT-Umgebungen im Angebot. Damit können Linux/Windows -Server und -Workstations automatisiert installiert werden. So kann auch ein Linux-Server als Installationsserver für Windows-Systeme dienen. Ist allerdings eine "Grosse" Lösung und wird damit evtl. für deine Zwecke zu teuer sein. Gruss, Strobl Anton | |||||||||||
Hi, ganz dunkel in Erinnerung habe ich ein System namens "OMA" (Open Managenment Architecture), das mir mal im Buch NT-Unix-Integration von A.Roscher begegnet ist. Man findet allerdings nicht viel darüber, in der iX war mal ein Artikel. Einige Dinge, wie z.B. Images aufspielen kannst du via PXE (Preboot Execution Environment) tätigen, allerdings müssen da wohl die Platten identisch sein, und das ist auch das Problem, das du mit Linux hast, wenn du z.B. nach dem Netzboot etwas a la "dd if=nt4.img of=/dev/hda1" nutzen willst; ich hatte da Probleme mit den Plattengeometrien (is logisch), weshalb wir dafür DriveImage nutzen. Für Anpassungen würdest du schreibenden Zugriff auf NTFS benötigen - du willst doch nicht etwa FAT nutzen ?! - und inwieweit der Treiber unter Linux jetzt gediehen ist, weiss ich nicht. Desktopanpassungen solltest du bei NT über Policies tätigen, aka die Registry beharken. Ansonsten bleiben dir nur Logonscripts, ich empfehle hier "kixtart", eine einzige EXE, und schon hast du den Funktionsumfang von Commodore 64 Basic V 2.0 in der DOS-Box ;-) - im Ernst, man kann die Registry und Objekte bearbeiten, Drucker verbinden etc. Logonscripts und Policies (nicht absolut sicher) gehen auch mit Samba (ich gehe davon aus, dass du eine NT-Domäne aufmachst). Bleibt die Softwareverteilung. Wir migrieren zum Terminalserver - Schnauze voll vom rumrennen, die Clients laufen mit Linux (rdesktop). CU Michael [1] http://www.kixtart.org [2] http://www.heise.de/ix/iXInhalt/search.shtml?T=oma [3] http://www.rdesktop.org [4] http://syslinux.zytor.com/pxe.php | |||||||||||
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