Libre Office Installation für Ubuntu 10.10 und Fedora 14

LO Startcenter
LO Startcenter
22.11.2010 10:31

In der letzten Zeit wurde viel über den Fork von Open Office und Libre Office geschrieben. Hier nun mal ein ganz Praktischer Tipp zum Installieren der neuen Software. Getestet mit: Ubuntu 10.10 (Gnome) und Fedora 14 (Gnome)

Ubuntu User müssen etwas Hand anlegen....

Als erstes laden wir uns einmal das TAR Paket Libre Office sowie das TAR Paket der deutsche Sprachdateien herunter. Aufpassen, Libre Office gibt es in einer 32-Bit und in der 64-Bit Version. Die komprimierten Dateien werden in diesem Beispiel alle nach: /home/$Username/tmp/ aus gepackt ($Username dabei durch den eigenen Benutzernamen austauschen). Im Temporären Verzeichnis führe ich auf der Bash dann folgenden Befehle aus:

tar -xzvf LIBREPAKET

Das ganze natürlich zwei mal, einmal mit dem Libre Office Paket und das zweite mal mit dem Paket der Sprachdateien.

Tipp: Tippen Sie auf der Bash mal nach tar -xzvf die ersten eins bis drei Buchstaben des Paketnamen und drücken Sie dann die [TAB] Tabulator Taste.!

Nach dem Auspacken folgt die Installation von LibreOffice in Ihr System und GNOME. Wir wechseln also in das neue Verzeichnis mit cd DEBS und geben dann die beiden Befehle nacheinander ein:

sudo dpkg -i *.deb
sudo dpkg -i desktop-integration/*menus*.deb

Sie sehen jeweils eine lange Liste von Dateien die Installiert werden. Nach dem Sie den Prompt wieder sehen können Sie den Befehl Nr. 2 wie oben absetzen. Danach wechseln wir in das Verzeichnis: cd /tmp/DE/DEBS in das die Sprachpakete installiert wurden. Auch hier geben wir wieder den Befehl:

sudo dpkg -i *.deb

ein und sehen zu wie die Maschine arbeitet. Für die Mutigen habe ich dann hier noch die Liste der Dateien die gelöscht werden können:

sudo aptitude purge openoffice.org-base openoffice.org-base-core openoffice.org-common openoffice.org-gnome

Sie können diesen Befehl in einer Zeile in die Bash übernehmen und absetzen. “aptitude” hat hier z.B. den Vorteil, dass eine Log-Datei (/var/log/aptitude) darüber geführt wird, was installiert oder deinstalliert u.s.w. wurde. Ich könnte also im Notfall sogar einzelne Pakete wieder neu installieren.

Libre Office Info

Fedora 14 brauchen nur etwas mehr Mut......

Fedora rockt mal wieder ; ] Denn Libre Office ist bereits in Rawhide Es empfiehlt sich also für einen sauberen Upgrade-Path auf jeden Fall, dieses Paket entweder als solches oder als Grundlage zu nehmen. Rawhide steht bei Fedora für den Entwicklerzweig und ist von der Stabilität mit einer Beta Version vergleichbar. Ich konnte bei den mit erneuerten Programmen bis dato keine Einschränkungen feststellen.

Auf Grund von Abhängigkeiten werden aber folgende Pakete mit auf Rawhide aktualisiert oder ggf. installiert.:

  • evince
  • gimp
  • inkscape
  • poppler
  • texlive

Zitat eines Fedora Cracks: Wer dies als Rawhide-Version "verkraften" kann, sollte ruhig auf Rawhide zurück greifen.

Drauf einen Cuba Libre !

Der Cuba Libre entstand während des zweiten Cubanischen Unabhängigkeitskrieges (1895-1898) in einer Bar in Havannah, als Freiheitskämpfer beim Feiern mit Rum und Limonade und einem Stück Zitrone auf ein freies Cuba anstießen.
Klassisch wird der Cuba Libre wie folgt zubereitet: 1/4 Limette und 1/4 Zitrone im Barglas mit einem Stößel auspressen. 5 cl weißen Rum darauf geben und mit einem Barlöffel umrühren. Nun in ein mit Eiswürfeln gefülltes Glas abseihen und aufpassen, daß keine Früchte mit ins Glas rutschen. Das ganze dann mit Cola auffüllen und mit einer Zitronenscheibe am Glasrand und Strohhalm servieren. Prost - oder besser: "Cuba Libre".

Ahoi

Michael (majestyx)

LINKS

(1) Libre Office http://www.documentfoundation.org/download/

(2) UBUNTU http://www.ubuntu.com/

(3) FEDORA https://fedoraproject.org/


Kommentare
Hat bei mir einwandfrei funktioniert.
Daniel (unangemeldet), Sonntag, 20. März 2011 14:08:44
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Vielen Dank, perfekte Hilfe!


Bewertung: 251 Punkte bei 46 Stimmen.
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Viel einfach für Fedora (und ohne Rawhide)
samy (unangemeldet), Freitag, 18. März 2011 17:02:26
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Einfach die RPMs runterladen und installieren... Fertig ist der Lack...


Bewertung: 273 Punkte bei 41 Stimmen.
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LibreOffice für OpenSuse
Eilert Eilig, Sonntag, 28. November 2010 23:01:55
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Bei Suse ist das ganze noch ein bisschen einfacher. Es gibt mehrere Wege zum Ziel, z. B. auf der Website http://software.opensuse.org/ bei der Suchfunktion "Libreoffice" eingeben und dann beim Suchergebnis auf 1-Klick-Installation drücken.

Oder in Yast Softtware-Verwaltung bei der Konfiguration der Repositories folgendes hinzufügen: http://download.opensuse.or...Office:/Unstable/openSUSE_11.3
Je nach verwendeter Opensuse Version den Pfad entsprechend anpassen. Anschliessend in der Softwareverwaltung LibreOffice suchen und installieren. OpenOffice kann man dann gleich deinstallieren.

Zur Zeit bekommt man aber für alle Distributionen eine noch nicht lokalisierte Beta-Version. Das heißt, dass alle Bedienelemente und Menüs englisch beschriftet sind.


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