Fehlende xorg.conf erstellen
Bei manchen Geräten kann es vorkommen, dass man für das perfekte Setup einige Justierungen an der Datei /etc/X11/xorg.conf vornehmen muss. Dummerweise bringen die meisten aktuellen Distributionen keine solche Konfigurationsdatei mehr mit.
Abhilfe schafft eine selbst erstellte Konfigurationsdatei, die genau die Einstellungen enthält, welche der Rechner zurzeit benutzt. Dazu ruft man den X-Server mit dem Parameter -configure auf. Dies funktioniert allerdings nur mit Adminrechten und nur dann, wenn kein anderer X-Server in Betrieb ist.
Nutzer von OpenSuse, Fedora, Mandriva und den meisten RPM-basierten Systemen wechseln dazu mit dem Befehl
init 3
in den Runlevel 3 und rufen hier nach dem Login als Root den Befehl
X -configure
auf. Die fertige Konfigurationsdatei landet dann unter /root/ mit dem Namen xorg.conf.new. Von hier kopiert man sie mit folgendem Befehl an den richtigen Ort:
cp /root/xorg.conf.new /etc/X11/xorg.conf
Ein anschließendes init 5 startet den X-Server wieder.
Ubuntu beziehungsweise Gnome-Nutzer wechseln zunächst mit [Strg]+[Alt]+[F1] auf die erste Konsole und beenden hier den X-Server über
sudo /etc/init.d/gdm stop
Anschließend erstellt der Befehl sudo X -configure die benötigte xorg.conf.new Datei, die über den Sudo-Befehl ausgeführt im aktuellen Verzeichnis landet. Ein
sudo cp xorg.conf.new /etc/X11/xorg.conf
bringt sie an den gewünschten Ort und per
sudo /etc/init.d/gdm start
startet man den Gnome-Desktop neu. Hat alles geklappt, kann man nun die gewünschten Änderungen an der Konfiguration vornehmen. Sollte der X-Server mit der selbst erstellten Datei nicht mehr starten, kann man sie ja einfach löschen.





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