Die renommierte und besonders in Windows-Kreisen populäre Seite Tom’s Hardware hat eine detaillierte Anleitung zum Umstieg auf Ubuntu 9.04 speziell für Windows-Anwender veröffentlicht.
Auf 9 Seiten erklärt Adam Overa den Windows-Usern, wo sie was in Ubuntu finden und beschreibt den Umstieg selbst in 7 Schritten. Adam erklärt zuerst, dass er kein fanatischer Linux-Fanboy sei, und dass ihn Vista in die Arme von Ubuntu getrieben hat, was für ihn der legitime Nachfolger seines geliebten Windows XP sei.
Die Umstiegsanleitung setzt keinerlei Linux-Wissen voraus, ist aber auch nicht für vollkommene Computeranfänger geschrieben, sondern ausschließlich für erfahrene Windows-Anwender. Auf Shell-Hacking verzichtet der Autor vollständig, alles wird grafisch gelöst. Adam empfiehlt, dass Umstiegswillige die Anleitung einmal vollständig durchlesen, bevor sie mit der Installation beginnen. Diese Anleitung sollte jeder Linux-Nutzer auf jeden Fall in seinen Bookmarks sichern.






Meiner Meinung nach macht für einen Windows-User, der sich nicht mti der Funktionsweise von Unix vertraut machen will, ein Umstieg auf ein Linux – welches auch immer – keinen Sinn. Weiter glaube ich sogar, dass die Zielgrupper der Windows Power-User auch ohne diesen Artikel leicht Ubuntu 9 installieren können. Diese wird ja inzwischen vollständig durch Assistenten unterstützt. Das Konzept der Mountpoints wird kurz angerissen, das ist sicher nützlich bei der Installation. Aber vermutlich kann in den meisten Fällen einfach die Voreinstellung übernommen werden. Aber jetzt will der neue glückliche Linux-User sein problemlos installiertes Betriebssystem auch benutzen und hier stößt er… Mehr »
Hört sich alles sehr nach Vorurteilen an, finde ich.
Die Installation des original Grafikkartentreibers ist zumindest bei Ubuntu auch nur mit zwei/drei Klick erledigt.
Man bekommt sogar mitgeteilt, dass proprietäre Hardware-Treiber verfügbar sind. Man bekommt dann eine Übersicht welche Treiber man installieren kann, und wählt halt den neuesten Grafiktreiber aus. Danach ein Neustart und das wars dann auch schon.
Zitat : Danach ein Neustart und das wars dann auch schon.
Das passt zu Windoof-Poweruser. Sogar meine Computerfeindliche Frau weiß das ab und wieder anmelden ausreicht. ;-)
Auch der Windows-Power-User wird nach den ersten Schritten die Shell entdecken und da wohl keine größeren Probleme haben; diese Leute basteln an Registry-Einträgen rum, sind es gewohnt, zu Windows-Problemen via Google und in Newsgroups oder Foren Hilfe zu finden etc. — das läuft alles bei Linux genauso, bis auf die zentrale Registry, obwohl es so was für Gnome-Einstellungen ja z. B. auch gibt (gconf). Man muss dann halt die Syntax der Shell erlernen, aber das geht (für Power-User) auch fix. Dabei definiere ich Power-User nicht als “benutze seit 15 Jahren Word und Excel”, sondern als “suche bei Problemen die Ursache… Mehr »
“”Aus diesen Gründen und wegen der Erfahrungen der letzten Jahre bin ich zu folgendem Schluss gelangt: Ein Linux verwendet man am besten, indem man ein Windows mit PuTTY installiert und damit auf das Linux-System zugreift. Nämlich als Server und nicht als Desktop-Betriebssystem. “”
Deine Aussage enthält einen kapitalen Fehler: Hättest du geschrieben, “Ein Linux verwende *ich* am besten,” hätte dir hier jeder zugestimmt.
So wie du es geschrieben hast, könnte es falscher kaum sein.
Also ich aus meiner Sicht kann nur sagen: ein “Einsteigerfreundliches” Linux mit vielen grafischen Assistenten lässt die Hürden beim Umstieg nicht so hoch erscheinen. Ich selbst bin als “Windows-Power-User” vor einigen Monaten eher zufällig auf Ubuntu gestoßen, hab ein wenig in Linux reingeschnuppert, es hat mich überzeugt, und mittlerweile hab ich SUSE auf meinem Rechner als primäres System. Und es stimmt: Man landet schnell bei der Konsole, und die ist gar nicht so schlimm wie man beim ersten Blick vielleicht denkt. Trotzdem schreckt diese Vorstellung viele Windows-Nutzer zunächst ab. Ich vermisse bei Linux bislang übrigens gar nichts. Im Gegenteil: ich… Mehr »