Für Schlagzeilen in der amerikanischen Open-Source-Community sorgt in letzter Zeit NBCs Videoberichterstattung über Olympia im Internet: Weniger wegen der “fantastischen Funktionen” der Webseite, sondern weil Linux-Anwender und Besitzer älterer Macs diese Videos nicht zu Gesicht bekommen, wie etwa die L.A.Times berichtet.
Die Seite verwendet Microsofts Silverlight-2.0-Technologie, die trotz der beteuerten neuen Offenheit des Konzerns zahlreiche Nutzer aussperrt, deren Browser das proprietäre Format nicht beherrschen. Eine Microsoft-Sprecherin schrieb dem L.A.Times-Reporter, das Problem würde lediglich “eine begrenzte Zahl älterer Systeme” betreffen, von Linux kein Wort.
Nun gibt es allerdings mit Moonlight, eine vom Mono-Projekt entwickelte Alternative zu Silverlight. Jeffrey Stedfast arbeitet für Novell an Moonlight und gab nun in seinem Blog zu, dass die Technologie noch nicht so weit sei.
Man arbeite zwar auf Hochtouren, aber die Olympia-Seite benötige eine bestimmte Kombination aus Browser und Betriebssystem, um zu funktionieren. Zwar lasse sich über die User-Agent-Switcher-Erweiterung für Firefox die gewünschte Kombination aus Betriebssystem und Browser vorgaukeln – die Videos könne man sich aber trotzdem nicht anschauen. Deutsche Linux-Anwender können sich Olympia derweilen über die proprietäre TV-Software Zattoo auf dem Rechner anschauen oder mal einen Blick auf Sopcast riskieren.






> Deutsche Linux-Anwender können sich Olympia derweilen über die
> proprietäre TV-Software Zattoo auf dem Rechner anschauen ….
Nur die, die ein 32-Bit-Linux installiert haben.
Mit x86_64 funktioniert das nämlich nicht.
Das hasse ich so an diesem proprietären Mist!
Bei Gizmo das Gleiche.
Jaja, so wollen die Leute mal wieder ihre Technologie durchdrücken.
Ich habe weder Interesse an Flash noch an Silverlight und auch die Olympiade selbst dürfen sich die chinesischen Unterdrücker allein angucken.
Von mir gibt es keinen Beitrag zur Quote.
Hi, dem kann ich (wir – meine Frau ist der gleichen Meinung) nur 100%-ig anschließen. Wir sehen weder einen Beitrag zur Olympiade im TV, Internet, noch sehen wir uns Artikel in der Zeitung an. Für mich sind Veranstaltungen die über Leichen und Folter gehen absolut entbehrenswert. Schade finde ich, dass sich die Sportler nicht zu einer gemeinsamen nichtantritt zu einzelnen Wettkämpfen aktiver beteiligt haben wenn es die IOC schon nicht fertig gebracht haben. Hier hätte man mit wenig mitteln (alle Sportler sind anwesend aber gehen nicht an den Start – oder beteiligen sich nicht an der Anfangs- oder Endveranstaltung) sehr… Mehr »