VMware hat die Spezifikation für das Format virtueller Festplatten, das Virtual Machine Disk Format veröffentlicht. Entwickler und Software-Anbieter zählen zur Klientel, die VMware von der kostenfreien Verfügbarkeit profitieren sieht. Darüberhinaus ist die Akzeptanz des Formats auch für VMware ein entscheidender Faktor im derzeit heiß umkämpften Markt der Virtualisierungstechnologie.
Neben VMware tummeln sich dort unter anderem die freie Virtualisierungsklösung Xen, der kommerzielle Konkurrent Parallels und auch Microsoft. Der Software-Konzern hat jüngst angekündigt, den Microsoft Virtual Server 2005 R2 [1] frei verfügbar zu machen, der in dieser Ausführung auch Linux-Systeme als Gäste akzeptiert. Die Distributionen von Red Hat und Novell/Suse zählen dabei zu den bevorzugten Systemen.
VMware hat sich neben der Veröffentlichung der Spezifikationen [2] verpflichtet, “jedes andere offene Format für virtuelle Maschinen zu unterstützen, das in großem Umfang von Kunden genutzt wird”. Die Definition des “großen Umfangs”, der eine Unterstützung anderer Formate rechtfertigt, bleibt der Anbieter schuldig.
[1] http://www.microsoft.com/windowsserversystem/virtualserver/software/default.mspx
[2] http://www.vmware.com/vmdk




