Oracles Cluster File System in Linux-Kernel aufgenommen

Oracles Cluster File System in Linux-Kernel aufgenommen

Anlässlich der Linux World Expo in Boston gab Datenbankhersteller Oracle bekannt, dass sein Cluster File System 2 (OCFS 2) für Linux in den Linux Kernel integriert wird.

Mit OCFS 2 können mehrere Linux-Server auf das gleiche Datenbanksystem zugreifen. Zugleich verspricht der Hersteller eine einfachere Systemverwaltung und bessere Performance. Außerdem neu in Version 2 ist, dass die Software nicht nur auf datenbank-spezifische Formate zugeschnitten ist, sondern ganz allgemein als Dateiverwaltung genutzt werden kann. OCFS ist bereits Bestandteil von Novells Suse Linux Enterprise-Produkten und Red Hat Enterprise Linux 4.

Ab Version 2.6.16 wird die Oracle-Software Teil des Linux Kernels, wie der Kernel-Maintainer Andrew Morton bekanntgibt. Das Cluster File System 2 ist unter der GPL zum Download freigegeben.

[1] http://www.oracle.com/corporate/press/2006_apr/ocsf2endorsed.html
[2] http://oss.oracle.com/projects/ocfs2/

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Alfred Enmann
20 Jahre her

Ein paar kleine Korrekturen:

Das Filesystem heisst OCFS und nicht OCSF. Ferner wird OCFS nicht ab der Version 2.6.16 im Kernel enthalten sein, sondern ist bereits seit der version 2.6.16 ein Teil des Kernels. Dieser wurde vor zwei Wochen bereits freigegeben.

[1] http://oss.oracle.com/projects/ocfs/
[2] http://www.pro-linux.de/news/2006/9446.html

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