Novell unterstützt im Business-Bereich weiterhin die beiden Linux-Desktops KDE und Gnome. Die vor kurzem getroffene Entscheidung, nur noch Gnome als Desktop anzubieten, sei korrigiert worden, sagte Holger Dyroff, Vice-President für Produktmanagement bei Novell in Deutschland dem Linux-Magazin.
Grund für den Meinungsumschwung sei das Feedback der Kunden gewesen, sagte Dyroff. Es werde für Gnome und KDE in gleichem Maße Support und Maintainance geben, versprach er — Gnome werde bei der Installation allerdings als Default-Desktop installiert, wenn der Benutzer nichts anderes auswähle.





Das muss für SuSe doch eine ziemliche Schlappe sein. Sie haben schliesslich unglaublich viel Kompetenz im Bereich KDE aufgebaut und immer hinter vorgehaltener Hand versichert, man solle sich nicht verunsichern lassen. SuSe ist ja fast mit KDE verheiratet. Und dann kommt Novell und schwenkt auf Gnome. Auch Gnome ist ein interessantes Desktop-Umgebung, aber bitter ist es doch schon für SuSe. Wenn SuSe irgendwo getestet und besprochen wird, dann ist und war es immer KDE-SuSe. Man kann es diplomatisch in die verschiedensten Formulierungen giessen, aber wenn Novell KDE zum Desktop zweiter Wahl macht, dann verspielt es auch seine KDE-Kernkompetenzen seiner Tochter.… Mehr »
Ich verstehe immer noch nicht, wieso sie überhaupt SuSE kaufen, wenn sie dann deren Kernkompetenz nicht voll nutzen wollen? Irgendetwas muss da doch anders geplant gewesen sein.
Um ein Alibi-KDE zur Verfügung zu stellen, kaufe ich doch keine Distribution, die jahrelang ihr Geld vor allem in Qt- und KDE-Software gebuttert hat.
Also das Buschgeflüster raunt, bei der Consumer-SuSE werde der KDE Desktop weiterhin Standard sein. [1-2]
[1] http://www.pro-linux.de/news/2005/8882.html
[2] http://www.pcwelt.de/news/software/123892/