Laut einer aktuellen Kalkulation von Netbookdigest.com hat Microsoft durch den Netbookmarkt im vergangenen Jahr 435 Millionen Dollar verloren.
Während Microsoft bei den normalen Desktop-Rechnern und Notebooks nach wie vor einen Marktanteil von rund 90 Prozent besitzt, kommen die Redmonder bei den Netbooks auf höchstens 70 Prozent. Schuld daran ist zum Teil Linux, zu einem großen Teil aber auch Microsoft selbst.
Netbookdigest.com hat ungefähr ausgerechnet, wie viel Verlust Microsoft durch das Netbookgeschäft eingefahren hat. Durch Linux als Konkurrenz gingen MS demnach rund 75 Millionen verloren, eine Summe, die dem Monopolisten wohl kaum weh tut. Der Verlust fällt jedoch deutlich höher aus, wenn man die Kosten berechnet, welche Microsoft durch den Einsatz von Windows XP anstelle von Vista verlor (Vista hat bei den Netbooks einen Marktanteil von weniger als zwei Prozent): Sie belaufen sich laut Netbookdigest.com auf rund 36 USD pro Netbook, bei 10 Millionen verkauften Windows-Geräten in 2008 somit auf weitere 360 Millionen, wodurch der geschätzte Gesamtverlust von 435 Millionen USD entsteht.
Eine Besserung in dieser Hinsicht ist für Microsoft in diesem Jahr noch keine in Sicht. Das auch auf Netbooks lauffähige Windows 7 erscheint frühestens 2010.





