Die Computer Sciences Corporation (CSC) hat einen Linux-Superrechner für das NASA Center für Computational Sciences (NCCS) im Goddard Raumflugzentrum geordert. Lieferant ist das amerikanische Unternehmen Linux Networx, das auf Linux-Supercomputer spezialisiert ist. Das neue System soll die Berechnungen von Wetter- und Klimaschwankungen wesentlich beschleunigen und astrophysikalische Phänomene simulieren. Der Supercomuter wird bis zu 40 Teraflops (40 Billionen Gleitkommazahl-Berechnungen pro Sekunde) bewältigen.
CSC und NCCS haben sich für ein 3,3 Tera-FLOPS Supersystem mit 128 Nodes, Intel Dual-Core-Dempsey-Prozessoren und Infiniband Network von Silverstorm Technologies entschieden. Angeschlossen ist ein Hochleistungs Speicher-Subsystem mit 60 TByte von Data Direct Systems, das unter dem IBM General Parallel File System (GPFS) läuft. Dieses System wird das Herzstück eines Clusters mit der Hauptanforderung, dass laufend Erweiterungen möglich sein sollen. Auf diese Weise soll das System mit den stets wachsenden Anforderungen der Wissenschaftler an die Computerrechenleistung mithalten.
Für den amerikanischen Spezialanbieter Linux Networx ist die NASA-Bestellung der zweite Großauftrag einer amerikanischen Regierungsstelle innerhalb von drei Monaten. Erst im Februar gab das Unternehmen bekannt, dass es vom Verteidigungsministerium den größten Einzelauftrag für Linux-Supercomputer in der Firmengeschichte erhalten hatte.




