Ab heute gibt es das Mini 10v von Dell für 250 Euro mit vorinstalliertem Ubuntu 8.04 LTS. Dell überarbeitet auch seinen Shop, so dass Ubuntu-Rechner einfacher zu finden sind.
Es scheint, als ob Dell unsere News von gestern gelesen hätte. Beim jetzt erhältlichen Mini 10 handelt es sich allerdings nicht um die Variante mit dem Z530/Z550, sondern mit dem üblichen Atom N270. Dieser zieht etwas mehr Strom, so dass das Mini 10v mit dem 3-Zellen-Akku vermutlich nur gut zwei Stunden Laufzeit bietet.
Konfigurieren lässt sich das jetzt erhältliche System nicht. Für 250 Euro + 30 Euro Versandkosten erhält der Kunde ein Mini 10v mit 1.6GHz Atom N270, 8 GByte SSD-Festplatte, Intel GMA 950 Chipsatzgrafik, 1 GByte RAM, 3-Zellen-Akku (24 Wh), Display 1024 x 576 Pixel, WLAN 802.11b/g und 1,3 Megapixel Webcam. Die günstigste Windows-Variante kostet 384 Euro und enthält anstelle der SSD eine 160 GByte Festplatte, die übrigen Parameter sind identisch.
Umbau im Shop
In zahlreichen Blogs las man in letzter Zeit, dass Dell sein Ubuntu-Angebot zurückgefahren habe und man keine Ubuntu-Rechner mehr bekomme. In Wirklichkeit überarbeitet Dell zurzeit sein Shop-Angebot radikal. So zeigt der Shop nun unter der Auswahl des Betriebssystems nun endlich kein Windows-Logo mehr an sondern ein Dell-Logo. Zudem lassen sich per Checkbox automatisch alle Modelle auflisten, die auch mit Ubuntu erhältlich sind. Das Feature funktioniert allerdings noch nicht 100-prozentig, so zeigt die Checkbox nur die Modelle Mini 9 und Mini 10 an, obwohl es auch das Mini 12 weiterhin mit Ubuntu zu kaufen gibt.







das ding kostet 250 Euro, + 30 euro versand. macht 280 euro. für 10 euro mehr kauf ich im nächsten computerhsop ein voll ausgestattetes notebook (auch mit ubuntu)
grüsse
wrohr
Ein Netbook kauft man sich normalerweise nicht, um es als Arbeitstier zu benutzen, sondern zu surfen, Youtube zu gucken und es immer mit sich herumzuschleppen.
Das Mini von Dell ist 1,2 kg schwer. Zeig mir ein Notebook mit dem Gewicht zu dem Preis…
Ja, aber ein Notebook ist kein Netbook und wer ein Netbook will, will halt ein Netbook.
Bekommst du denn in deinem nächsten Computershop denn wirklich ein vorinstalliertes und vor allem sinnvoll konfiguriertes Ubuntu auf dem Notebook? Oder halt nur ein Notebook – bestensfalls ohne Betriebssystem – bei dem es immer etwas Glückssache ist, ob alle Komponenten unter Linux laufen?
Meistens nicht.
Ich finde auch die Signalwirkung nicht unerheblich, wenn sich ein großer Hersteller zu Linux bekennt.