Linux Mint 11 ist als Release Candidate erschienen und setzt auf Ubuntu 11.04, Linux 2.6.38, Gnome 2.32 und Xorg 7.6.
Als Live-CD konzipiert, bringt Version 11 eine Upgrade-Funktion auf die DVD-Ausgabe als Neuerung mit. Der Nutzer kann diese Option im Welcome-Bildschirm wählen, um die Vollausstattung an Codecs und Anwendungen nachzuinstallieren. Die Anwendungen VLC, Gimp, Giver, Tomboy, Libre-Office-Base, Java und Samba landen so auf der Platte. Die Entwickler haben zudem den Software-Manager aufpoliert, der ohnehin schon ein Eigenbau des Mint-Gründers Clement Lefebvre ist. Den Update-Manager zeichnet in der neuen Ausgabe ein besserer Umgang mit Abhängigkeiten aus. Nach der Auswahl von Paketen sorgt eine Zusammenfassung der zusätzlich zu installierenden oder zu entfernenden Software für besseres Verständnis.
Ansonsten gibt es viele Änderungen im Artwork und wie bei Ubuntu ersetzt Banshee nun Rhythmbox und Libre Office die Open-Office-Suite. Die Neuerungen in Linux Mint 11 sind hier zusammengefasst. Lefebvre weist in seiner Ankündigung auf die bestehenden Bugs des RC hin, die es für Tester zu beachten gilt.






