
Der Linux-Kongress 2005 wird vom 11.-14. Oktober an der UniversitätHamburg stattfinden. Der Veranstalter GUUG (German Unix User Group)präsentiert nun das Programm des Kongresses.
Der Linux-Kongress, traditionell ein Entwicklertreffen, gehörtinzwischen zu den wichtigsten Kongressen von Linux-Experten und-Entwicklern in ganz Europa und widmet sich vor allem Kernel- undSystemprogrammierungen und ist damit eine der drei wichtigstenKonferenzen weltweit. (neben der australischen Linux.Conf.au und demOttawa Linux Symposium.)
Während des Kongresses wird nicht nur ein aktueller Überblick über dieEntwicklung von Linux gegeben, es werden Erfahrungen mit Linuxpräsentiert sowie ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung gewagt.Der Linux-Kongress stellt die beste Möglichkeit für Open-Source-Entwickler dar, sich in Europa zu treffen und Ideenmaterial sowohl überlaufende als auch kommende Projekte auszutauschen.
Die insgesamt sieben Tutorien des Linux-Kongresses finden am 11. und12. Oktober (Dienstag und Mittwoch) statt und umfassen jeweils ein-und zweitägige Seminare, die sich ausgiebig mit einem Themaauseinandersetzen:
Die zweitägigen Tutorien umfassen ein Xen-Tutorial von Kurt Garloff sowie einen Workshop zur Netzwerküberwachung mit Open-Source-Tools (Wilhelm Dolle, ThomasFritzinger, Jens Link und Dr. Christoph Wegener). Marc Pröhl und Michael Weiser beschäftigen sich mit Kerberos und LDAP.
In den eintägigen Tutorien referiert unter anderem Harald Welte über Netfilter. Jos Vos zeigt, wie Anwender RPM-Pakete bauen und verwalten; Benedikt Stockebrand führt in die Programmierung mit IPv6 ein und Vivek Goyal und Maneesh Soni zeigen, wie man Kernel-Crashs mit KDump analysiert und ihnen entgegenwirkt.
Die eigentliche Konferenz startet am 13. und 14. Oktober (Donnerstagund Freitag) und wird über 25 technische Sessions umfassen, beidenen Besucher unter zwei parallelen Veranstaltungszweigen wählen. DieGespräche werden sich auf Linux-Kernel und Linux-Systemsoftwarekonzentrieren, aber auch sonstige Open-Source-Software sowie Software-Technologien beleuchten.
Die komplette Programmübersicht gibt es der Linux-Kongress-Homepage.
Die Konferenzsprache ist englisch. Frühbucher erhalten einen 25%igen Rabatt bei Anmeldung bis 21. September und Bezahlung bis 28. September. Weitere Infos unter: www.linux-kongress.org.




